Fachartikel

Seite 2 - Anwenderbericht: Zentrales Smartphone-Management bei simyo

Schnelle Amortisierung
Bürstinghaus hatte die neue ubitexx Mobile-Device-Management-Lösung im August 2008 eingeführt. Ziel war es, mit minimalem Aufwand aus einem blanken Mobilfunkgerät ein betriebsfertiges Firmen- Handheld zu machen. Zudem sollte die Lösung möglichst geringe Kosten verursachen. "Die enorme Arbeitserleichterung, gleichbedeutend mit erheblichen Kosteneinsparungen hat unsere Unternehmensführung schließlich überzeugt", rekapituliert er. Die bis dahin praktizierte Vorgehensweise war lästig und kostete den Administrator viel Zeit und das Unternehmen viel Geld. Der Administrator hatte die Geräte aller Mitarbeiter manuell konfiguriert. Jeder Mitarbeiter musste persönlich bei ihm erscheinen, um sein Kennwort für den Exchange Mail-Push in Empfang zu nehmen. Zusätzlich war für jeden Mitarbeiter eine Einweisung fällig.

"Ohne Einsatz der ubi-Suite fielen 30 mal 45 Minuten, also insgesamt 22,5 Stunden (1.350 Minuten), an", rechnet Bürstinghaus vor. Unsere Mitarbeiter können jetzt ihr Smartphone in fünf Minuten selbstständig in Betrieb nehmen und sofort nutzen. Insgesamt veranschlagt der Systemadministrator den Zeitaufwand für die Inbetriebnahme aller 30 Smartphones auf gerade mal 2,5 Stunden (150 Minuten).

Die Betreuung aller Geräte kostet ihn nur noch wenige Minuten im Monat. Laut dem simyo-Administrator hat sich die Gesamtlösung innerhalb von drei Monaten amortisiert. Mitentscheidend für den Zuschlag war, dass die ubitexx GmbH ein deutsches Unternehmen ist. Denn für Bürstinghaus ist die Einhaltung von Sicherheitsstandards sehr wichtig. Einige der Smartphones haben eine GPS-Schnittstelle und Navigationssoftware. Dadurch können sich diese Mitarbeiter via Satellit zum Ziel lotsen lassen. Alle Geräte haben eine WLAN-Schnittstelle, um sich bei Bedarf über Hot Spots ins Internet einwählen zu können. Mit der eingebauten Kamera können lassen sich nicht nur Daten, sondern auch Fotos an Kunden und Interessenten weiterleiten. Beispiele dafür sind abgelichtete Charts. Für den Fall, dass der Mitarbeiter sein Smartphone liegen lässt oder es gestohlen wird, ist das Unternehmen auf der sicheren Seite.

Disaster Recovery inklusive
Der IT-Systemadministrator bemerkt zudem: "Die Informationen auf der Speicherkarte sind verschlüsselt. Die Verschlüsselung kann nur der rechtmäßige Benutzer mittels seiner PIN auflösen." Im Verlustfall geht also nur die Hardware verloren. Der positive Nebeneffekt: Früher behandelten Mitarbeiter die Geräte aus Angst, etwas zu verstellen, wie ein rohes Ei. Diese Angst jetzt buchstäblich verflogen. Über die ubi-Suite kann der Administrator die mobilen Geräte binnen Minuten wieder neu aufsetzen.

Ohne Disziplin geht allerdings trotzdem nichts. simyo hat den mobilen Mitarbeitern durchweg Smartphones unter Windows Mobile Version 6.1 verschrieben. Auf den Servern am Unternehmensstandort in Düsseldorf ist Microsoft Exchange Pflicht, damit der Durchgriff auf die dort gespeicherten Informationen, E-Mails, Termine und Kontakte klappt. Er erfolgt PIN-gesichert. Durch Einsatz des neuen Pocket Exchange, das mit Hilfe der ubi-Suite automatisch konfiguriert werden kann, sind die Informationsströme Ende-zu- Ende durch HTTPS geschützt. Die Authentisierung erfolgt mittels Passwort.

Die Benutzerrechteverwaltung für die Windows-Mobile-Geräte ist Bestandteil der ubi-Suite. Diese Einträge können bei allen Mitarbeiter-Smartphones automatisch verwendet werden – eine erneute Eingabe ist nicht erforderlich. Überzeugt haben zudem das einfache Handling an der ubi-Suite Managementkonsole und die gute Kundenunterstützung der Supportabteilung.

Upgrade auf Unterstützung für alle Smartphone-Systeme
Das Feedback der simyo-Mitarbeiter ist durchweg positiv. Sie schlagen nützliche Zusatztools für die Verteilung durch die ubi-Suite vor und loben die Stabilität ihrer Smartphones. Einen Wunsch hat der IT-Systemadministrator an die Mobile-Device-Management-Lösung des Münchener Softwareherstellers dennoch. Er wünscht sich eine Bedienerführung in deutscher Sprache. Außerdem erfreuen sich unter den simyo-Mitarbeitern Symbian-Geräte und die Apple iPhones hoher Beliebtheit. Geplant ist daher ein Upgrade auf die Multiplattformversion der ubi-Suite, um alle Smartphones über eine gemeinsame Managementkonsole zu managen.


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10.03.2010/ln/Hadi Stiel

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