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Neues auf dem Thin Client-Markt

Während IGEL seine komplette Produktpallette mit den neuesten Protokollen ausgestattet hat und Stratodesk eine Thin Client-Software vorstellt, die auf der ARM-Technologie beruht, bringt Wyse mit Modell 'E02' einen neuen Zero Client auf den Markt. Dieser ist primär für Bildungseinrichtungen konzipiert und basiert auf Windows MultiPoint Server.
Jedes der drei von IGEL [1] für seine Thin Clients angebotenen Betriebssysteme (IGEL Linux, Windows Embedded Standard 7 und Embedded Standard 2009) besitzt ab sofort die jeweils neueste Version von Citrix Receiver und dem VMware View Client. Der RemoteFX Client für IGEL Linux ist nun zudem mit der Möglichkeit zur USB-Redirection ausgestattet. Für den Zugriff auf virtualisierte Anwendungen und Desktops unter Citrix XenApp und XenDesktop unterstützen alle IGEL-Thin Clients ab sofort die jeweils neuesten Protokollversionen ICA 12 für Linux und ICA 13 für die WindowsSysteme. Damit will IGEL besonders die Multimedia-Fähigkeit seiner Geräte gesteigert haben – unter anderem steht Nutzern ein neuer Decoder für HDX 3D Pro Graphics und eine multiple Audio-Wiedergabe zur Verfügung.

Auch Stratodesk [2] will mit seiner neuen Thin Client-Software "NoTouch Desktop" für mehr Leistung bei Multimedia-Anwendungen sorgen. Die Lösung basiert auf der ARM/SoC-Technologie (System-on-Chip), der Plattform für die im Herbst angekündigte Citrix SoC/HDX-Initiative. Die Technik ermöglicht laut Stratodesk eine starke Multimedia-Leistung inklusive High-End-Grafik und -Video durch Citrix HDX und soll so neue Möglichkeiten für virtuelle Applikationen auf unterschiedlichsten Endgeräten. eröffnen. Zu den weiteren Vorteilen von ARM-Systemen zählt laut Anbieter der vergleichsweise niedrige Stromverbrauch. NoTouch Desktop lässt sich Hersteller- und Hardwareunabhängig einsetzen – in Frage kommen etwa PC-Arbeitsstationen, die aus Kostengründen zum Thin Client umfunktioniert werden.

Von Wyse [3] kommt mit dem Zero Client "E02" ein für den Einsatz mit Windows MultiPoint Server entwickeltes Gerät auf den Markt. Lehrer, Administratoren oder Mitarbeiter müssen den Zero Client lediglich per Ethernet-Kabel über das Netzwerk mit dem Server verbinden, auf dem Windows MultiPoint Server läuft. Das System ist danach laut Hersteller innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Der Zero Client unterstützt Peripheriegeräte wie Tastaturen, Mäuse, Webcams oder USB-Speicher, sodass bis zu 20 Anwender einen vollwertigen Windows 7 Desktop nutzen können. Neben niedrigen Supportkosten bescheinigt Wyse dem Gerät zudem einen geringen Energiehunger. Der Preis für das Modell E02 beträgt 88 Euro.
23.02.2012/ln

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