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NoBackup

Da sich immer mehr Unternehmen für NoSQL-Datenbanken entscheiden, stehen sie vor der Herausforderung der Sicherung dieser Applikationen. Hier setzt Rubrik mit 'Datos IO 2.5.' an, um Anwendungen, die auf Datenbanken wie MongoDB und Apache Cassandra/Datastax basieren, in ein Backup zu überführen.
Da solche Datenbanken eine Rapid-Prototyping- und Microservices-ähnliche Entwicklung ermöglichen, erfreut sich dieses Vorgehen zwar zunehmender Beliebtheit, kommt jedoch oft ohne Point-in-Time-Wiederherstellung, Sicherheitsmaßnahmen gegen Ransomware oder selbst ohne einen einfachen Schutz vor versehentlicher Datenkorruption daher.

Den Schutz der Datenbanken stellt das Werkzeug auf drei Säulen: Um nicht-relationale, eventuell konsistente, verteilte Datenbanken izu sichern, liefert Datos ein ausfallsicheres Backup mit erleichterter Wiederherstellung von Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt (Point-in-Time). Darüber hinaus ist das Tool ohne herkömmlichen Medienserver – also ohne Single Point of Failure – oder eine manuell konfigurierte Speicherpartition konzipiert.

Zudem soll Datos laut Rubrik [1] insbesondere in der Cloud seine Stärken ausspielen, indem es in einer öffentlichen Cloud betrieben werden kann und von dort Daten an einen kostengünstigen Objektspeicher sendet und eine Wiederherstellung in einer anderen Topologie durchführt. In diesem Umfeld kommt auch die erste semantische Deduplizierung mit NoSQL zum Einsatz, die die Größe des Backup-Speichers um bis zu 70 Prozent reduziert.
6.07.2018/jp/dr

Tipps & Tools

Download der Woche: Adhoc Manager [19.02.2019]

Mit Windows 10 ist die früher vorhandene Benutzeroberfläche für das Einrichten eines Ad-hoc-Netzwerks verschwunden. Wer für den eigenen Hotspot nicht über die Eingabeaufforderung gehen will, sollte einen Blick auf das kostenfreie Werkzeug 'Adhoc Manager' werfen. Aus nur einem Fenster heraus lassen sich damit sämtliche Einstellungen für eine eigene Ad-hoc-Verbindung vornehmen. Der erste Schritt nach dem Start der Anwendung besteht darin, eine SSID sowie ein Passwort zu definieren. [mehr]

CPU-Turbo-Boost vermeiden [17.02.2019]

Zahlreiche Intel-Prozessoren unterstützen die Intel Turbo Boost Technologie, womit die CPU abhängig von mehreren Faktoren kurzzeitig die Taktfrequenz einzelner Prozessorkerne erhöhen kann. Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein, unter Windows Server 2016 oder Windows 10 die Prozessortaktfrequenz zu limitieren, um beispielsweise die Außentemperatur eines passiv gekühlten Systems zu verringern oder bei anderen Systemen die Lüfterdrehzahlen zu limitieren. Wir erklären, wie das funktioniert. [mehr]

Fachartikel

Windows Server 2016: Snapshots von VMs erstellen (3) [18.02.2019]

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Buchbesprechung

IT-Sicherheit

von Prof. Dr. Claudia Eckert

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