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FTP-Server unter Windows 10 beleben

Im Prinzip ist ein FTP-Server als Bordmittel bereits seit Windows 95 integriert. Allerdings sind durch so manche frühere Sicherheitslücken viele Anwender zurecht davon abgerückt. Durch eine gründliche Code-Überarbeitung ist das Microsoft-Tool mittlerweile aber auf der Höhe der Zeit und lässt sich mit ein paar Klicks zurück aus der Vergessenheit bringen. Dafür sind allerdings ein paar Umstellungen in den Settings von Windows 10 nötig.
Der FTP-Server von Windows 10 muss in den Systemeinstellungen zunächst erlaubt werden.
Öffnen Sie zunächst die "alte" Systemsteuerung und doppelklicken Sie auf "Programme und Features". Hier entscheiden Sie sich links oben für "Windows-Features aktivieren oder deaktivieren". Gehen Sie zum Punkt "Internetinformationsdienste" und klicken Sie auf das Pluszeichen. Bei "FTP-Server" setzen Sie vor beiden Unterpunkten einen Haken, außerdem noch bei "Webverwaltungstools". Dadurch wird der Unterpunkt "IIS-Verwaltungskonsole" aktiviert. Mit "OK" bestätigen Sie die Einstellungen.

Anschließend gilt es, den FTP-Server zu konfigurieren. Unter "Systemsteuerung / System und Sicherheit / Verwaltung" finden Sie den Punkt "Internetinformationsdienste (IIS)-Manager". Starten Sie das Tool und klicken Sie links auf Ihren Computernamen, um den Eintrag "Sites" zum Vorschein zu bringen. Ein Rechtsklick darauf bringt die Option "FTP-Site hinzufügen" auf den Bildschirm. Ein Assistent führt dann durch die Erstellung des FTP-Servers. Nicht vergessen dürfen Sie, die Windows-Firewall auf Port 21 für die Nutzung des FTP-Servers durch andere Rechner freizugeben.
8.11.2018/ln

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