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AWS pimpt Datenbanken

Im Rahmen der Hausmesse re:ivent in Las Vegas hat AWS neue Funktionen für seine Datenbanken Amazon Aurora und Amazon DynamoDB angekündigt. Außerdem stellt das Unternehmen zwei neue, für spezielle Anwendungen entwickelte Datenbanken vor. Punkten will der Cloud-Anbieter dabei unter anderem mit einer höheren Verfügbarkeit und einer verbesserten IoT-Integration.
Mit der ab sofort verfügbaren Amazon Aurora Global Database können Kunden eine Datenbank in einer bestimmten Region aktualisieren und danach die Daten in anderen AWS-Regionen automatisch und schnell replizieren lassen. AWS [1] will so unter anderem für eine höhere Verfügbarkeit sowie niedrigere Latenzzeiten sorgen. Amazon DynamoDB On-Demand bietet eine flexible, neue Kapazitätsoption für den vollständig verwalteten Key-Value-Datenbankservice von Amazon DynamoDB. Damit können Nutzer laut dem Cloud-Anbieter Anbieter in kürzester Zeit auf Tausende von Anfragen pro Sekunde skalieren, ohne Kapazitäten planen zu müssen. An Entwickler richtet sich Amazon DynamoDB Transactions. Mit dem Service lassen sich Transaktionen über mehrere Datensätze hinweg nutzen.

Als Preview präsentiert wurden weiterhin zwei neue, speziell entwickelte Datenbankdienste: Bei Amazon Timestream handelt es sich um eine skalierbare und vollständig verwaltete Zeitreihendatenbank für IoT- und Betriebsapplikationen. Damit können Unternehmen laut AWS Billionen von Zeitreihenereignissen pro Tag 1000-mal schneller und zu einem Zehntel der Kosten herkömmlicher Relationaler Datenbanken verarbeiten. Ebenfalls hinzugekommen ist die Amazon Quantum Ledger Database (QLDB) Sie verwaltet ein hochperformantes, unveränderliches und kryptografisch verifizierbares Journal. Applikationen könnten so über mehrere Parteien hinweg mit einer zentralen, vertrauenswürdigen Autorität arbeiten, um eine vollständige, verifizierbare Historie von Transaktionen zu verwalten.
29.11.2018/ln

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