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Microsoft-Konto per Hardware-Key absichern

Ab der Version 1809 von Windows 10 können Sie mit einem kleinen Eingriff die Arbeit mit Outlook, Office 365, OneDrive und Konsorten beschleunigen, indem Sie die Anmeldung am Microsoft-Konto ohne die Verwendungen eines Passwort ermöglichen. Trotzdem steigt durch eine hardwarebasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung die Sicherheit. Das Einzige, was Sie dann noch tun müssen, ist sich nach dem passenden Hardware-Key mit FIDO2-Standard umzusehen. Hier kommen zum Beispiel Yubico oder Feitian Technologies in Frage.
Zahlreiche Yubico- oder Feitian-Keys gibt es zum Beispiel im Onlineshop von MTrix.de.
Gehen Sie in Edge zunächst in den Bereich "Weitere Sicherheitsoptionen" im Sicherheitsmenü. Die Option "Windows-Hello und Sicherheitsschlüssel" zeigt dann Anweisungen zur Einrichtung eines Security Keys an. Bei der nächsten Anmeldung mit dem Microsoft-Konto nutzen Sie dann "weitere Optionen" und "Sicherheitsschlüssel verwenden". Mit der neuen Anmeldemethode sind Sie wesentlich besser vor jeglichen Phishing-Angriffen und Malware-Attacken geschützt.
6.12.2018/ln

Tipps & Tools

Download der Woche: Basilisk [24.04.2019]

Viele Nutzer setzen mittlerweile auf einen Browser, der nicht von der Stange kommt. Alternativen zu den bekannten Platzhirschen sind oft sicherer und sogar schneller, weil mit weniger Schickschnack ausgestattet. Der Open-Source-Unterbau von 'Basilisk' baut auf den älteren Gecko-Versionen von Firefox auf, aber mit optimierter Engine. Ergebnis ist ein klassisches Design bei performanter Leistung. [mehr]

Datenmüll noch besser entsorgen [19.04.2019]

Trotz vermehrt auftretender Kritik nutzen viele IT-Profis nach wie vor das bekannte 'CCleaner', um überflüssigen Datenmüll vom System zu entfernen. Wenn auch Sie ein Fan des Tools sind, können Sie jetzt mit der kostenfreien Erweiterung mit dem Namen 'CCEnhancer' den binären Schrott von weit mehr Programme entsorgen. Das Add-on erweitert den Säuberungsradius nochmals um circa 1000 weitere Anwendungen. Damit sollten sich selbst kleinere Tools rein halten lassen. [mehr]

Fachartikel

Windows Server 2016 mit Windows Defender und ATA schützen (3) [15.04.2019]

Microsoft stand in Sachen Sicherheit in der Vergangenheit nicht immer im besten Licht. Der Konzern reagierte darauf unter anderem mit verbesserten Bordmitteln in Sachen Security. Dazu gehört einerseits Windows Defender, der Malwareschutz von Windows Server 2016. Weiter greift Microsoft Advanced Threat Analytics, das die Sicherheit im Netzwerk überwacht – insbesondere, wenn User mehr als ein Gerät nutzen. Für gewisse Lizenzmodelle ist auch dieses Werkzeug kostenlos. Wie Sie mit diesen Tools Server und Netzwerk schützen, zeigt dieser Beitrag. Im dritten Teil zeigen wir unter anderem, wie Sie die ATA-Infrastruktur aufbauen und das ATA-Gateway konfigurieren. [mehr]

Buchbesprechung

IT-Sicherheit

von Prof. Dr. Claudia Eckert

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