Meldung

MariaDB stellt Enterprise Server vor

Die MariaDB Corporation hat den MariaDB Enterprise Server angekündigt. Der Server wurde als Datenbank für Kunden mit unternehmenskritischen Anwendungen entwickelt. Zu seinen Merkmalen zählen unter anderem leistungsfähigere und differenziertere Auditing-Möglichkeiten, schnelle und zuverlässige Backups für große Datenbanken sowie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für gespeicherte Daten auf MariaDB-Clustern.
Der MariaDB Enterprise Server [1] ist vollständig Open Source geschrieben und soll die Standardversion für Kunden werden, die MariaDB Platform vor Ort oder aus der Cloud nutzen. Die MariaDB Corporation will auch künftig den MariaDB Community Server weiterentwickeln und dabei mit der Community zusammenarbeiten. Ergänzend soll der MariaDB Enterprise Server die Ansprüche der Unternehmenskunden bei Zuverlässigkeit, Stabilität und Betrieb abdecken.

Der Enterprise Server verspricht hierfür Leistungsmerkmale, die nicht im MariaDB Community Server verfügbar sind und die spezifische Unternehmensanforderungen adressieren sollen. Im Gegensatz zum Community-Server ist der MariaDB Enterprise Server so vorkonfiguriert, dass er den Anforderungen einer hoch leistungsfähigen und sicheren Produktionsumgebung gerecht wird.

Nur getestete Features an Bord

Während die Community Zugang zu den neuesten und noch in Entwicklung befindlichen Funktionen erhält, steht Unternehmenskunden eine an den Sicherheitsanforderungen für den produktiven Einsatz ausgerichtete Version von MariaDB zur Verfügung. Diese enthält nur Merkmale und Funktionen, die für den produktiven Einsatz freigegeben sind und vollständig von MariaDB unterstützt werden. Der Enterprise Server würde dabei gründlich getestet, um die Leistungsfähigkeit auch in großen Umgebungen für produktive Arbeitslasten sicherzustellen.

Der MariaDB Enterprise Server 10.4 soll mit der kommenden Version der MariaDB Platform im Frühjahr 2019 verfügbar sein. MariaDB wird im Frühjahr zudem Versionen des MariaDB Enterprise Servers 10.2 und 10.3 allgemein verfügbar machen, die ebenfalls ausgewählte High-End-Unternehmensmerkmale wie das erweiterte Backup enthalten.
27.02.2019/dr

Tipps & Tools

Vorschau Juni 2019: Hochverfügbarkeit & Monitoring [27.05.2019]

Eine stillstehende IT kostet Firmen bares Geld, dabei können die Gründe für einen Ausfall vielfältig sein. Im Juni dreht sich der Schwerpunkt im IT-Administrator deshalb um die Hochverfügbarkeit und das Monitoring. So erfahren Sie etwa, wie Sie Logdaten mit Graylog 3.0 auswerten und welche Neuerungen Windows Server 2019 in Sachen Clustering mitbringt. Außerdem zeigen wir, wie die Überwachung von vSphere-Umgebungen mit Checkmk funktioniert und wie sich die Azure-Cloud mit dem Network Watcher monitoren lässt. In den Tests werfen wir unter anderem einen Blick auf WhatsUp Gold 2019. [mehr]

Kabelpeitsche zum Abreagieren [25.05.2019]

Es kommt durchaus vor, dass der Admin durch nervige Mitarbeiter selbst bei den einfachsten IT-Fragen nicht mehr ruhig bleiben kann. Hier kann das witzige Gadget "CAT5 o Nine Tails" weiterhelfen. Wenn kein Stressball zur Beruhigung zur Verfügung steht, gleitet diese spezielle LAN-Kabelpeitsche nicht nur sanft durch die Hand, sondern dient auch als freundliche Drohung. [mehr]

Fachartikel

Windows Server 2016 härten (3) [20.05.2019]

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, um Windows Server 2016 mit Bordmitteln und Tools zu härten. So leistet neben dem Blocken von eventuell gefährlichen PowerShell-Skripten auch der Ressourcen-Manager für Dateiserver seinen Anteil beim Absichern des Servers. Nicht zu vergessen ist auch Microsofts Baseline Security Analyzer. Unser Artikel gibt einen Überblick. Im dritten Teil geht es um weitere Sicherheitstools von Microsoft. Außerdem zeigen wir, wie Sie SSL in WSUS nutzen. [mehr]

Buchbesprechung

IT-Sicherheit

von Prof. Dr. Claudia Eckert

Anzeigen