Meldung

Fedora 30 stellt sich neuen Aufgaben

Ab sofort steht die Betaversion von Fedora 30 zum Download bereit. Bei dem Release gehe es laut der Entwickler nicht so sehr darum, was neu sei, sondern vielmehr darum, wie sich das Betriebssystem im Allgemeinen verändere. Da Microservices, Kubernetes und Cloud Computing immer wichtiger würden, stehe Fedora vor neuen Anforderungen, denen das Entwicklerteam gerecht werden möchte.
Fedora 30 Beta [1] wird wie gewohnt in drei Editionen erhältlich sein, die darauf ausgelegt sind, die Bedürfnisse der Benutzer bei unterschiedlichen Computeraufgaben zu erfüllen.

Fedora CoreOS kombiniert dabei Funktionen von Container-Linux mit Project Atomic und verfolgt dabei das Ziel, ein Betriebssystem bereitzustellen, das auf rpm-ostree und Immutability basiert. Die Community treibt dieses Ziel voran und sucht nach engagierten Testern und Mitwirkenden. Interessenten können sich unter [2] melden.

In einer Container-basierten Welt muss sich auch der Linux-Desktop ändern. Silverblue ist Fedoras Antwort auf diese Herausforderung mit dem Ziel, eine Atomic-Workstation bereitzustellen, die rpm-ostree verwendet, um in einem immutable Betriebssystem zuverlässigere Updates und einfachere Rollbacks zu ermöglichen. Im Wesentlichen bringt Silverblue die Fähigkeiten von Container Linux (Fedora CoreOS) auf den Desktop und schafft eine Arbeitsplatzumgebung, die Hand in Hand mit Kubernetes arbeiten kann.

Neben Linux-Containern und Kubernetes adressiert das Fedora-Projekt nicht zuletzt Anwendungsfälle rund um das Internet der Dinge (IoT). Von Heimprojekten bis hin zu industriellen F&E-Testumgebungen soll die Fedora-IoT-Edition ein Fundament für die nächste Generation der vernetzten Welt bilden.
3.04.2019/dr

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