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Kompakte Plattform für KI

Herkömmliche KI-Arbeitsplätze sind teuer. So ist etwa die komplexe Hard- und Softwarekonfigurationen für viele Informatiker und Entwickler ein häufiges Einstiegshindernis. Erfolgt Speicherung und Training in Public Clouds, kann dies das KI-Ausschlusskriterium für Anwender sein - gerade bei der Nutzung sensibler Daten. QNAP launcht deshalb mit dem neuen TS-2888X ein 'KI-Ready NAS'.
Das QNAP TS-2888X soll genügend Leistung für KI-Anwendungen bieten.
Der QNAP [1] hat das NAS-Gerät speziell für den Einsatz im KI-Umfeld für das Training von Modellen mit künstlicher Intelligenz entwickelt. Dank des wassergekühlten Intel-Xeon-WProzessors mit bis zu 18 Kernen und einer Flash-optimierten hybriden Speicherarchitektur für IOPSintensive Workloads unterstützt das TS-2888X auch die Installation von bis zu vier High-End-Grafikkarten und führt QNAPs KI-Entwicklerpaket "QuAI" aus.

Das TS-2888X unterstützt dabei NVIDIA-, AMD- und Intel-Beschleunigerkarten, verfügt über acht PCIe-Steckplätze und ein 2000 Watt starkes 80-Plus-Platinum-Netzteil. Um die Anforderungen an Skalierbarkeit und Leistung zu erfüllen, besitzt das NAS eine hybride Speicherarchitektur mit acht 3,5-Zoll-SATA-6-GBit/s-Laufwerksschächten für Festplatten, 16 2,5-Zoll-SATA-6-GBit/s-Laufwerksschächten für SSDs und vier 2,5-Zoll-Laufwerksschächten für U.2 PCIe Gen3 x4 NVMe-SSDs. Diese hybride Struktur ermöglicht SSD-Caching oder Auto-Tiering und verbessert so leistungsintensive Anwendungen.

Sechs intelligente Lüfter im NAS erfassen separat die Temperaturen in verschiedenen Zonen (CPU, PCIe-Steckplätze, Netzteil und Speicher). Das TS-2888X bietet daneben eine Software-Umgebung, mit der Unternehmen KI-Anwendungen einfach einrichten und pflegen können. Das Entwicklerpaket QuAI zum schnellen Erstellen, Trainieren und Optimieren von KI-Modellen auf dem NAS unterstützt eine Reihe von Open-Source-Tools und -Frameworks (einschließlich Caffe, TensorFlow, AlexNet und FaceNet) für die KI-Workflows.

Das NAS bietet zudem flexible Sicherungs-Tools. Snapshots schützen Nutzerdaten und ermöglichen gleichzeitig eine effiziente Notfallwiederherstellung. Ab 5600 Euro ist das NAS zu haben.
4.04.2019/dr

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