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Sakuli komplett runderneuert

IT-Dienstleister Consol hat die komplette Neuentwicklung seines Open-Source-Frameworks "Sakuli" für End-to-End-Tests von Applikationen abgeschlossen. Das Werkzeug bietet in der Version 2.0 die neue Runtime "Node.js" und ist erstmals auch als Enterprise-Version erhältlich. Consol bietet hierfür Pakete mit zusätzlichen Features an.
"Sakuli 2.0" [1] simuliert Aktionen in beliebigen Programmen der Anwendungsschicht, wertet ihre Inhalte aus und misst dabei die Ausführungszeiten. Mit der einfachen Möglichkeit der Anbindung von Monitoring-Systemen besitzt Sakuli ein Alleinstellungsmerkmal im Open-Source-Bereich. Wichtige Kernkomponenten, auf denen Sakuli 1 beruhte, wurden in ihrer Open-Source-Form nicht mehr weiterentwickelt. Mit dem neuen Release hat Consol deshalb beim Fundament des Frameworks auf etablierte Open-Source-Technologien gesetzt und diverse Basiskomponenten unter Open-Source-Lizenz komplett neu entwickelt.

Zu den zentralen neuen Leistungsmerkmalen von Sakuli 2.0 gehört die Ablösung der Java Virtual Machine (JVM) Runtime durch Node.js: Alle Testfälle werden in JavaScript geschrieben. Dies soll die Nutzung des kompletten Node- und JavaScript-Ökosystems ermöglicht. Ebenfalls neu ist die Browser-Automatisierung durch den Einsatz von Selenium WebDriver. Der De-facto-Standard zum Testen webbasierter Oberflächen löst das Proxy-basierte Sahi-Framework ab. Dadurch entfällt beispielsweise das Zertifikat-Handling komplett, da das Testframework nicht mehr in die Netzwerkkommunikation eingreifen muss.

Erneuert hat Consol auch die Desktop-Automatisierungslösung. Das Bildmuster-basierte Tool Sikuli wurde abgelöst durch nut.js, eine Open-Source-Eigenentwicklung des Anbieters zur Desktop-Automatisierung auf Basis von Node. Consol will Sakuli kontinuierlich weiterentwickeln. In konkreter Planung sei bereits die Sakuli-(Runtime)-Bereitstellung in der Cloud als Sakuli-as-a-Service. Unternehmen könnten dann vorkonfigurierte Sakuli-Templates nutzen und Sakuli-Tests von Consol beziehen und betreiben lassen. Preislich orientiert sich die neue Enterprise-Version an der Anzahl der Sakuli-Installationen und Reaktionszeiten für Support-Fälle.
21.05.2019/ln

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