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Robustere Datenbank

Crate.io, Entwickler und Anbieter der für den Einsatz in IIoT-Umgebungen optimierten CrateDB, hat die Version 4.0 seiner Datenbank vorgestellt. Das neue Release soll sich robuster als der Vorgänger zeigen, mehr SQL-Funktionen sowie PostgreSQL-Tools unterstützen und neue Optionen für die Arbeit mit Zeitreihen bieten.
Die CrateDB [1] ist eine verteilte SQL-Datenbank, die auf einer NoSQL-Architektur aufsetzt und dadurch den Komfort von SQL für das Processing jedweder strukturierten oder unstrukturierten Datentypen nutzen kann. Dynamische Schemata machen es extrem einfach, neue Datentypen oder Indizes hinzuzufügen.

Die Architektur erlaubt eine horizontale Skalierung durch das Zusammenschalten von Servern zur Erfassung von Millionen von Daten pro Sekunde und Hunderte von Terabyte Clustergröße. Die verteilte Verarbeitung, die Daten-Partitionierung sowie die In-Memory-Indizes liefern Antworten auf Zeitreihenanfragen in Millisekunden, selbst dann, wenn viele Clients gleichzeitig auf der Datenbank arbeiten.

Die CrateDB kommt vor allem in Anwendungen des industriellen Internet of Things zum Einsatz, bei denen es gilt, große Mengen an Sensor- und Maschinendaten in unterschiedlichsten Formaten in Echtzeit zu erfassen, zu speichern und zu analysieren. Sie ermöglicht die Entwicklung komplexer Datenmanagementlösungen für die weitgehende Automatisierung der Fertigung.

Besserer Umgang mit Netzwerkproblemen

Die neue Version zeichnet sich laut Anbieter durch eine Reihe zusätzlicher und verbesserter Funktionen aus. Die Arbeit mit Zeitreihen wurde weiter vereinfacht, indem die Optionen für die Spezifikation von Frames für Windows verbessert wurden. Um CrateDB resilienter auf Netzwerkprobleme zu machen wurde das automatische Verbinden von Knoten zu Clustern optimiert und auf die sogenannte Zen2 Discovery, wie sie von Elasticsearch eingeführt wurde, umgestellt.

Auch im SQL-Umfeld wartet die neue Version mit neuen Funktionalitäten auf. So wurde die Interoperabilität mit PostgreSQL erneut erweitert. Beispielsweise wurden die Namen von Datentypen sowie Zeitstempelformate synchronisiert. Auch im Hinblick auf die Compliance mit ANSI SQL wurden zusätzliche Anpassungen vorgenommen.

Administratoren verfügen nun über einen privilegierten Zugangstypus. Zudem wurde ein Masking für sensitive Informationen hinzugefügt, um die Sicherheit beim Handling von Microsoft-Azure- oder AWS-Zugangsdaten zu verbessern, die beim Importieren, Exportieren und beim Erstellen einer Sicherungskopie relevant sind. Eine Reihe von Verbesserungen erhöht zudem die Stabilität der neuen Datenbankversion.
4.09.2019/dr

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