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Mit 1820 Servern zum Supercomputer

52 Petaflops – also 52 Billiarden Operationen pro Sekunde – beträgt die Leistung des unlängst in Betrieb genommenen Supercomputers HPC5. Laut dem italienischen Gas- und Erdölkonzern Eni handelt es sich dabei um den derzeit schnellsten Supercomputer in privatwirtschaftlicher Hand. Der Rechner steht in einem Green Data Center des Unternehmens südlich von Mailand und nutzt vor Ort erzeugte Solarenergie zur Reduzierung der Emissionen.
Der HPC5-Supercomputer bei Eni mit einer Spitzenleistung von 52 Petaflops.
Im HPC5 rechnen 1820 PowerEdge-C4140-Server von Dell EMC. Jeder dieser Server ist mit zwei Intel-Xeon-Scalable-Gold-6252-Prozessoren mit jeweils 24 Kernen und integrierter KI-Beschleunigung sowie vier GPU-Beschleunigern vom Typ Nvidia V100 Tensor Core ausgestattet. Verbunden sind die Server über ein InfiniBand-HDR-Netzwerk von Mellanox mit einer Geschwindigkeit von 200 GBit/s. Eni nutzt den Supercomputer mit seiner parallelen Architektur für die Verarbeitung von Big Data aus dem operativen Geschäft. Mit Hilfe komplexer Algorithmen werden etwa dreidimensionale seismische Bilder verarbeitet, Lagerstätten simuliert und Produktionsabläufe optimiert.
18.02.2020/ln

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