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Hilfe bei fehlerhaften Windows-Updates

Mit der neuen Version 17 von O&O BlueCon können nun auch Windows-Updates von einem PC oder Server entfernt werden, wenn dieser nicht mehr startet. Das neue Werkzeug O&O UpdateRemover ist nun Bestandteil von O&O BlueCon, mit dem sich ein nicht mehr startfähiges Windows-System von USB-Stick oder auch via Netzwerk reparieren lässt.
Um die Wiederherstellung bereits aus der Windows-Rettungsumgebung zu ermöglichen, hat O&O Software [1] mit O&O BlueCon 17 die neueste Version ihres Rettungssystems veröffentlicht.Mit dem neu in O&O BlueCon 17 integrierten O&O UpdateRemover werden die von Windows installierten und zum Entfernen verfügbaren Updates detailliert angezeigt und können direkt deinstalliert werden.

Der O&O UpdateRemover ist auch dann noch verfügbar, wenn die Windows-Rettungsumgebung nicht mehr startet. O&O BlueCon 17 ermöglicht Zugriff auf jedes aktuelle Windows-System und die Daten. BeimStartvorgang können dynamisch OEM-Treiber geladen werden, um so auch Zugriff auf Systeme zu ermöglichen, deren Treiber nicht von Hause aus in Windows integriert sind.

Die neue Version 17 ist so in das Windows-Betriebssystem integriert, dass es aus der Windows-Rettungsumgebung gestartet werden kann, inklusive sämtlicher zusätzlich eingebundener Treiber. Administratoren und Techniker können zusätzlich die eigenen "Lieblingswerkzeuge" in O&O BlueCon einbinden, sodass sie direkt nach dem Start sofort zur Verfügung stehen.

Zugriff über das Netzwerk

Darüber hinaus unterstützt O&O BlueCon 17 den Windows-Bereitstellungsdienst (PXE-Boot-Server), wodurch es möglich ist, die Funktionalitäten von O&O BlueCon über das Netzwerk auszuführen. So können ohne Installation auf dem betroffenen Rechner beispielsweise Daten von defekten Systemen gerettet werden (O&O DiskRecovery), ebendiese Daten sicher gelöscht werden (O&OSafeErase) oder der Rechner forensisch gesichert, in eine virtuelle Maschine umgewandelt und wiederhergestellt werden (O&O DiskImage, in der Plus-Edition verfügbar).

O&O BlueCon kann ebenfalls auf BitLocker-verschlüsselte Laufwerke zugreifen und dort Änderungen vornehmen oder Daten extrahieren. Um auf die verschlüsselten Daten zugreifen zukönnen, ist freilich die Eingabe des entsprechenden BitLocker-Schlüssels notwendig. Sofern gewünscht, ist ein forensischer Zugriff von außen auf das System möglich, ohne dieses zustarten und ohne vorher eine Installation durchführen zu müssen.

So können Server- und Desktop-Systeme vor Änderungen mit dem in der Plus-Edition enthaltenen O&O DiskImage komplett gesichert und dann auch wiederhergestellt werden, nachdem Änderungen am System vorgenommen wurden. Die aktuelle Version unterstützt Windows 10 und startet mit allen integrierten Programmen direktvon USB-Stick oder CD. Der zur Erzeugung des Start-Mediums benötigte Assistent wurde komplett überarbeitet und ist nun noch intuitiver bedienbar.
19.03.2020/dr

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