Meldung

Slack reicht Beschwerde gegen Microsoft ein

Slack hat eine Wettbewerbsbeschwerde gegen Microsoft bei der Europäischen Kommission eingereicht. Das Unternehmen nutze seine marktbeherrschende Stellung aus, um den Wettbewerb auszulöschen. Microsoft habe "Teams" unrechtmäßig in seine Office-Suite eingebunden und die Entfernung der Software blockiert sowie die wahren Kosten für Unternehmenskunden verschleiert.
Die Beschwerde gegen Microsoft wird von der Europäischen Kommission geprüft.
Slack, Hersteller des gleichnamigen Instant-Messaging-Diensts, fordert einen fairen Wettbewerb gegenüber Microsoft. Die bei der EU-Kommission eingereichte Beschwerde wirft laut einem Slack-Blogbeitrag [1] Microsoft illegale und wettbewerbsschädigende Praxis vor. Das Unternehmen missbrauche seine Marktmacht im Widerspruch zu den Wettbewerbsgesetzen der Europäischen Union, Konkurrenz zu beseitigen.

Im Wesentlichen bemängelt Slack, dass Microsoft seine Software Teams mit der Office-Suite Microsoft 365 verknüpft habe, die eine marktbeherrschende Position hat. Dadurch soll automatisch auch Teams diese Position eingenommen haben, davon abgesehen, ob Nutzer von Office 365 das Programm ursprünglich überhaupt nutzen wollten oder nicht.

"Wir fordern die EU auf, die Fakten zu prüfen und das Gesetz durchzusetzen", sagte David Schellhase, General Counsel bei Slack. Laut Schellhase kehre Microsoft zu vergangenem Verhalten zurück. 2008 wurde Microsoft von der Europäischen Kommission zu einer Rekordstrafe in Höhe von 899 Millionen Euro verurteilt, weil das Unternehmen seine Dominanz bei PC-Betriebssystemen durch Windows missbraucht hatte [2]. Die Kommission werde nun die Beschwerde prüfen und entscheiden, ob sie eine formelle Untersuchung gegen Microsoft einleitet.
28.07.2020/jm

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