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Windows 10 erhält kumulative Updates für ältere Versionen

Microsoft hat neue kumulative Updates für die älteren Windows-10-Versionen "1809", "1903" und "1909" veröffentlicht. Neben dem Update auf Version 2 des Windows-Subsystems für Linux hat sich der Hersteller der Behebung einer Reihe "nicht sicherheitsrelevanter" Fehler angenommen.
Mit den kumulativen Updates erhalten auch ältere Windows-10-Versionen neue Features.
Nutzer älterer Windows-10-Installationen können ab sofort die optionalen Updates der Builds 1809, 1903 und 1909 über die Windows-Update-Funktion einspielen. Die Aktualisierungen "KB4571748" und "KB4566116" haben laut Microsoft eine Vielzahl von Fehlern beseitigt, vorrangig in den älteren Windows-10-Versionen 1809 und 1903. Unter anderem wurden folgende Probleme behoben:

- Visueller Versatz auf einem Touchscreen, wenn das Gerät an einen externen Monitor angeschlossen ist
- Einstellungsseite schließt unerwartet
- Sperre eines Geräts lässt sich nicht aufheben, wenn bei der ersten Anmeldung vor dem Benutzernamen ein Leerzeichen eingegeben wurde
- Fehlende Zeitzohneninformationen

Die ausführlichen Changelogs sind auf den Supportseiten für KB4571748 [1] und KB4566116 [2] zu finden. Weiterhin gibt Microsoft in einem Blog-Beitrag [3] bekannt, dass die Versionen 1903 und 1909 jetzt das Windows-Subsystem für Linux (WSL) 2 unterstützen. Anwender können jede Linux-Distro als WSL 1 oder als WSL 2 ausführen und jederzeit zwischen den beiden Versionen wechseln.

Zu den neuen Funktionen in WSL 2 zählen laut Microsoft verbesserte Leistung, die jetzt den Geschwindigkeiten von macOS und Linux entspreche, sowie verbesserter System Call Support für alle Linux-Anwendungen. Dazu gehören unter anderem Docker, FUSE und rsync. Darüber hinaus sei nun der Linux-Kernel vollständig in das WSL integriert.
28.08.2020/jm

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