Meldung

Auf der Suche nach dem Gong

Nicht immer sind Anwenderfragen kriegsentscheidend. Trotzdem hören die Support-Mitarbeiter für Apple-Umgebungen diese Frage recht häufig: Wie lässt sich der traditionelle Gong-Startton des Macs in macOS Big Sur aktivieren? Unsere Tipp verrät das sowohl aus Admin- als auch aus Anwendersicht.
Über die Systemeinstellungen kann der Apple-Anwender auch selbst über das Abspielen des Starttons bestimmen.
Administratoren dürfte schon längere Zeit aufgefallen sein, dass der Mac-Startton nicht immer ertönt. Das liegt vor allem daran, dass Apple im Jahre 2016 entschieden hat, diesen für neuere Hardware (außer MacBook Air 2017) per Default zu deaktivieren. Allerdings ist das Audiosignal auch ein Indikator für IT-Techniker, dass keine Hardwareprobleme bestehen. Denn der Gong ertönt nur, wenn der Rechner den sogenannten POST (Power On Self Test) erfolgreich bestanden hat.

Seit 2016 ließ sich der Ton nur via Befehlszeile (siehe unten) wieder aktivieren. In der aktuellsten Version von macOS Big Sur haben Benutzer nun aber selbst wieder die Möglichkeit zu entscheiden, ob der Startgong ertönt oder nicht. Hierfür müssen sie lediglich den Haken unter "Systemeinstellungen / Ton / Toneffekte / Beim Starten Ton abspielen" setzen.

Aber Vorsicht: Hat der Anwender die Systemlautstärke vollständig herabgesetzt, wird auch der Startton nicht wiedergegeben. Haben Sie eine ganze Flotte an Macs zu verwalten, bietet sich eine entsprechende Geräteverwaltungslösung an, die Sie dabei unterstützt, Richtlinien vbeziehungsweise Konfigurationen auf die gesamte Armada zu verteilen. Im besten Fall greifen Sie hierbei zu einem Werkzeug, das das Verteilen von Skripten unterstützt. Denn mit den folgenden Kommandos können Sie den Gong genauso steuern: Das Auslesen der NVRAM-Parameter erfolgt mit nvram -p, das Aktivieren des Starttons mit sudo nvram StartupMute=%00 und das Deaktivieren des Gongs ist mit sudo nvram StartupMute=%01 erledigt.
26.03.2021/ln

Tipps & Tools

Jetzt buchen: "Office 365 bereitstellen und absichern" [12.04.2021]

Die Clouddienste von Office 365 vereinfachen die Bereitstellung der Office-Applikationen für die Anwender und können Lizenzgebühren sparen. Doch auf den Admin kommen ganz neue Aufgaben zu, die unser dreitägiges Intensiv-Seminar "Office 365 bereitstellen und absichern" praxisnah adressiert. So widmen wir uns neben der Auswahl der geeigneten Lizenzform der Vorbereitung der Infrastruktur und zeigen die Verwaltung und Absicherung von Exchange und SharePoint Online sowie MS Teams. Die Veranstaltung findet Mitte Juli sowohl vor Ort als auch online statt. [mehr]

PowerShell-Skripte auf Fehler überprüfen [11.04.2021]

Viele Administratoren sind in Sachen Automatisierung per PowerShell-Skript eher zurückhaltend. Die Gründe hierfür sind vielfältig, einer der gewichtigsten dürfte jedoch das Fehler- und Schadenspotenzial eines selbstgeschriebenen Skripts sein. Das Open-Source-Tool Pester steht seit vielen Jahren bereit, um Admins diese Bedenken zu nehmen, indem es durch die Erstellung von Skripten leitet und dieses auf mögliche Fehler testet. [mehr]

Fachartikel

So gelingt der Cloud-Exit [7.04.2021]

Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen Daten oder Applikationen aus einer Public Cloud zu einem anderen Provider oder in die eigene Infrastruktur umziehen. Das können Fragen der Sicherheit oder Kosten sein – oder der Wunsch, unabhängig von einem bestimmten externen Dienstleister zu sein. Wichtig ist, diesen Weg zurück gut zu planen, sodass Applikationen trotz des Umzugs störungsfrei weiterarbeiten können. Wie der Fachartikel zeigt, kann eine softwaredefinierte Architektur diese und weitere Migrationsaufgaben massiv vereinfachen. [mehr]

Buchbesprechung

Computernetze und Internet of Things

von Patrick-Benjamin Bök, Andreas Noack, Marcel Müller

Anzeigen