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RPort als Open Source verfügbar

CloudRadar hat seine quelloffene Fernwartungssoftware "RPort" zum Download bereitgestellt. Mit dem kostenlosen Tool können Administratoren ihre Windows- und Linux-Geräte – Desktops und Server – sowie beliebige IoT-Geräte von einer zentralen Konsole aus verwalten. RPort verspricht eine sichere Fernwartung für Systeme hinter Firewalls und ohne feste IP-Adresse.
Mit dem Tool "RPort" lassen sich unter anderem Befehle auf einem entfernten System ausführen.
IT-Verantwortliche können mit "RPort" [1] über eine browserbasierte Benutzeroberfläche auf ihre Geräte zugreifen – vom Desktop oder vom Smartphone. Der RPort-Server wird selbst gehostet. Benutzer erhalten daher laut Anbieter volle Kontrolle über ihre Fernwartung, ohne Anmeldeinformationen an externe Unternehmen preisgeben zu müssen.

On-Demand-Reverse-Tunnel sind das Herzstück von RPort. Über einen verschlüsselten Tunnel stelle die Software eine Verbindung zu einem beliebigen Remotesystem her. Damit seien Remote-Desktop-Verbindungen, SSH, VNC, HTTP oder ein beliebiges TCP-basiertes Protokoll sicher zugänglich. Es werden keine externen Ports geöffnet. Port-Weiterleitung oder ein VPN sollen ebenfalls nicht erforderlich sein.

Weiterhin kann RPort Befehle auf Remotesystemen ausführen – auf einzelnen Servern oder Hostgruppen, nacheinander oder parallel. Der leichtgewichtige Client ist für fast jedes Betriebssystem verfügbar. Auch zahlreiche Embedded-Systems, die auf ARM und MIPs basieren, sind laut CloudRadar unterstützt. Jeder Client könne als sogenanntes Edge-Device eine Brücke zu IoT-Geräten herstellen, auf denen der Client nicht installiert werden kann. RPort wird unter der MIT-Open-Source-Lizenz veröffentlicht und ist kostenlos. Es wurde in der Programmiersprache Golang entwickelt und befindet sich derzeit in der offenen Beta.
10.04.2021/jm

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