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PowerShell-Skripte auf Fehler überprüfen

Viele Administratoren sind in Sachen Automatisierung per PowerShell-Skript eher zurückhaltend. Die Gründe hierfür sind vielfältig, einer der gewichtigsten dürfte jedoch das Fehler- und Schadenspotenzial eines selbstgeschriebenen Skripts sein. Das Open-Source-Tool Pester steht seit vielen Jahren bereit, um Admins diese Bedenken zu nehmen, indem es durch die Erstellung von Skripten leitet und dieses auf mögliche Fehler testet.
Das freie Tool "Pester" untersucht, ob PowerShell-Skripte die gewünschte Funktion auch erfüllen.
Pester [1] bezeichnet sich selbst als ein Framework, um Tests für PowerShell-Skripte zu definieren. Die Idee dahinter ist, dass der Administrator erst definiert, was ein Skript beziehungsweise eine bestimmte Funktion machen soll, bevor er die eigentliche Funktion schreibt. Pester baut automatisch ein "Skelett" für die neue Funktion und legt zusätzlich eine Datei für die notwendigen Tests an. Diese lassen sich dabei fast in natürlicher Sprache schreiben, was den Einsatz sehr einfach macht und wodurch auch IT-Verantwortliche, die bislang die PowerShell gemieden haben, schnell einen Einstieg finden.

Konkret beschreibt der Admin in Pester zunächst eine Funktion, indem er festlegt, was bei einem bestimmten Input für ein Output zu erwarten ist. Aufgrund dieses Vorgehens – zuerst die Definition, dann der eigentliche Code – schlagen zunächst alle Pester-Tests fehl. Ausgehend von dieser Definition baut der Admin nun Schritt für Schritt Skript und Funktion aus, um immer mehr geplante Features zu realisieren. Auf diesem Weg laufen immer mehr Tests erfolgreich durch. Dies ermöglicht es, während der Entwicklung immer wieder zu prüfen, ob das Skript der Planung entspricht. So bietet Pester nicht nur eine einfache Möglichkeit, Code zu validieren. Es hilft zudem dabei, besser zu planen und damit von Anfang an sauberer zu programmieren.
11.04.2021/ln/jm

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