Meldung

Vergleichstest: Remote-Zugriff und -Support

Nicht erst die Pandemie hat es gezeigt: Die Zeit der Turnschuhadministration, in der der IT-Verantwortliche höchstpersönlich zum betreuten System eilte, sind endgültig Vergangenheit. Fernzugriff und Fernwartung sind inzwischen gut etablierte Lösungen. Wir haben uns mit AnyDesk, LogMeIn Pro, TeamViewer und VNC Connect vier bekannte Vertreter dieser Gattung näher angeschaut.
Für unseren großen Vergleichstest haben wir uns vier Werkzeuge für Remote-Zugriff und -Support genauer angesehen.
Für den Vergleichstest von Fernzugriffs- und Fernwartungslösungen [1] haben wir uns vier Angebote aus diesem Softwaresegment herausgesucht. Dazu gehört mit dem Produkt TeamViewer des gleichnamigen Unternehmens aus dem schwäbischen Göppingen ein Werkzeug, das gerade im deutschsprachigen Raum schon fast so etwas wie ein Synonym für Fernwartung geworden ist. Aber auch der ebenfalls schwäbische Konkurrent AnyDesk aus Stuttgart ist sicher nicht nur den rein professionellen Anwendern ein Begriff, wenn es um die Wartung und Betreuung aus der Ferne geht.

Das US-amerikanische Unternehmen LogMeIn aus Boston hat sich nach eigenen Aussagen ebenfalls auf Software aus dem Umfeld der Fernwartung spezialisiert und ist mit LogMeIn Pro in unserem Vergleichstest vertreten. Das vierte Produkt hat zum Teil einen Open-Source-Hintergrund: VNC Connect. Die Software wird vom englischen Unternehmen RealVNC, das aus einem AT&T-Forschungslabor in Cambridge entstand, weiterentwickelt, betreut und vertrieben.

Fazit
Die vier von uns getesteten Programme haben alle Standardaufgaben ohne Schwierigkeiten zu unserer Zufriedenheit ausgeführt. Dabei bietet das gesamte Testfeld beispielsweise auch dem Nutzer auf den unterschiedlichen Plattformen eine gut zu bedienende GUI.

Vor einer Entscheidung sollte die IT-Mannschaft und hier vor allem die Kollegen vom Helpdesk austesten, welche der Werkzeuge ihren Anforderungen am besten entsprechen und welche Anwendung den Endnutzern in der täglichen Praxis am wenigsten Probleme bereitet. Schließlich ist das Verhältnis Kosten und Nutzen ein gewichtiger Faktor: Wer eine Software einsetzen will (oder muss), die für alle Eventualitäten gewappnet ist und die sich später in Richtung Asset- und EndpointManagement/-Schutz sowie Backup ausbauen lässt, muss selbstverständlich mit einem höheren Preis pro Nutzer und System rechnen.

2.09.2021/jp/ln/Thomas Bär und Frank-Michael Schlede

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