Meldung

Die Diskette wird 50

Während Linux an seinem – ebefalls aktuell zelebrierten – 30. Geburtstag stärker und präsenter denn je erscheint, erlebt die gute alte Diskette ihren 50. Jahrestag am Rande des Vergessenwerdens. Dennoch sind Glückwünsche angebracht, schließlich ebnete der Datenträger den Weg von der Lochkarte hin zur modernen Datenverarbeitung.
Die Diskette – ein Jubilar und Wegbereiter, der mehr und mehr in Vergessenheit gerät.
Die ersten Disketten stammten von IBM und waren 8 Zoll breit und lang. Unter der Bezeichnung "23FD" kamen sie 1971 auf den Markt und waren ausschließlich lesefähig. Sie verfügten über eine Kapazität von 80 KByte und ersetzten rund 3000 Lochkarten. Diese Speichermedien sollten zunächst nur ein Supportproblem von IBM lösen: Den beim Start von IBM-Maschinen gelesenen Mikrocode aktualisierte der Hersteller regelmäßig. Doch der Versand auf den damals üblichen Magnetbändern war umständlich, denn die Bänder waren sperrig und teuer. Die Diskette sollte in ein Briefkuvert passen und nicht mehr als fünf US-Dollar kosten.

Die ersten Prototypen arbeiteten noch mit nackten Magnetfolien, aber die durch Staub verursachten Fehler waren zu gravierend. Schnell erhielten die wegen ihrer schlabberigen Scheiben "Floppy" genannten Speicher eine Schutzhülle, die das Speichermedium auch reinigte. Das Patent darauf wurde erst 1973 erteilt – ein Jahr zuvor hatte Memorex bereits eine beschreibbare Variante der Technik vorgestellt. 1980 brachte Commodore das erste Diskettenlaufwerk für Heimcomputer auf den Markt. Mit dem 1981 vorgestellten IBM-PC kamen die 5,25-Zoll-Floppys endgültig im Massenmarkt an.
31.08.2021/jp/mh

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