Meldung

HPE baut Supercomputer-Fabrik in Tschechien

Hewlett Packard Enterprise hat den Bau seiner ersten Fabrik für High-Performance-Computing- und KI-Systeme in Europa angekündigt. Die Fabrik ist HPEs viertes globales HPC-Werk und wird in Kutná Hora in der Tschechischen Republik angesiedelt sein, direkt neben dem europäischen HPE-Standort für die Herstellung von Standardservern und Speicherlösungen. Der Betrieb startet bereits im Sommer dieses Jahres.
Im Sommer dieses Jahres soll die neue Fabrik in Tschechien in Betrieb gehen.
HPE [1] verfügt über eine HPC- und KI-Präsenz in Europa. So arbeitet das Unternehmen zum Beispiel mit dem European HPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) zusammen, einer Initiative der EU, europäischer Länder und Technologiepartner. Diese verfolgt das Ziel, die Ressourcen der Teilnehmer zu koordinieren und zu bündeln, um Pre-Exascale- und Exascale-Supercomputer in Europa zu entwickeln.

Im Rahmen des EuroHPC JU hat HPE bereits den Supercomputer LUMI für das CSC-IT-Center for Science in Finnland entwickelt und gebaut, der als "Pre-Exascale"-Supercomputer gilt und voraussichtlich 550 Petaflops erreichen wird, was etwas mehr als einem halben Exaflop entspricht, sowie den Supercomputer Karolina für IT4Innovations in der Tschechischen Republik. Darüber hinaus hat HPE in F&E-Initiativen wie dem Center of Excellence in Grenoble, Frankreich, investiert. Dort testen und entwickeln Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure Lösungen der nächsten Generation.

Der neue Standort wird zwei Hauptproduktlinien herstellen und ausliefern:
  • HPE Apollo, die sich für HPC- und KI-Anwendungen sowie für KI-Modellierung und -Schulung eignen, und
  • HPE Cray EX, die nächste Generation von High-End-Supercomputern, mit denen sich anspruchsvolle wissenschaftliche Aufgaben lösen lassen sollen.

Bei beiden Produktlinien handelt es sich um ganzheitliche Systeme, die Computing, Beschleunigung, Software, Netzwerke, Speicher und Flüssigkeitskühlung umfassen.

Die neue Fabrik sei dabei so konzipiert, dass sie die spezifischen Fertigungsanforderungen für HPC- und KI-Systeme mit Flüssigkeitskühlung erfüllt. So verfügt die Fabrik beispielsweise über einen verstärkten Boden, der dem Gewicht der Cray-EX-Supercomputer standhält, die bis zu 3628 Kilogramm pro Schrank wiegen. Außerdem hat das Gebäude einen Wasserkreislauf zwischen den Supercomputern und dem Dach des Gebäudes, wo das heiße Wasser abgekühlt wird. Foxconn, langjähriger Produktionspartner von HPE, wird den Standort bei Herstellung und Versand unterstützen.
19.05.2022/dr

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