Fachartikel

Advertorial: In fünf Schritten zu einer modernen, hyperkonvergenten Virtualisierungsinfrastruktur

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen besteht darin, die IT-Infrastruktur mit dem Unternehmen wachsen zu lassen – je nach den Anforderungen der eingesetzten Anwendungen auch im Hinblick auf die Planung keine leichte Aufgabe. Soll alles hoch verfügbar sein, wird es schnell sehr komplex. Wir erklären in 5 Schritten, wie Sie eine moderne, hyperkonvergente Virtualisierungsinfrastruktur aufbauen können.
Bei der Netzwerkinfrastruktur empfiehlt bluechip ein dediziertes Netzwerk für die Kommunikation im Cluster bereitzustellen.
1. Ermittlung des Bedarfs
Azure Stack HCI Lösungen von bluechip eignen sich dank des Built-to-Order-Prinzips hervorragend für kleine, mittlere und hohe Ansprüche an Performance und Speicherkapazität. Die ständige Verfügbarkeit von unternehmenskritischen Diensten und Daten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig existieren noch viele Applikationen, die aus diversen Gründen nicht in Public-Cloud-Infrastrukturen migriert werden können oder dürfen. Dank zertifizierter Azure Stack HCI Lösungen auf Basis ausgewählter bluechip SERVERline 70000+ Server Systeme behalten Sie die Kontrolle über Ihre Daten in Ihrer eigenen Infrastruktur und können gleichzeitig die Vorteile von optionalen hybriden Clouddiensten zur Verwaltung, Überwachung und Sicherung nutzen.


Die neue bluechip SERVERline 70000+ Serie inklusive Vor-Ort-Service.

Voraussetzung für Ihre neue und moderne Infrastruktur bildet die Microsoft Windows Server 2019 Datacenter Lizenz, die auf jedem Ihrer bluechip SERVERline Systeme vorhanden sein muss und beim Kauf bereits vorinstalliert geliefert werden kann. Hierbei erhalten Sie neben der exklusiven Storage Spaces Direct Funktionalität auch noch unlimitierte Lizenzen für Ihre Microsoft Windows Server VMs, die Sie innerhalb dieser hochverfügbaren Umgebung nutzen dürfen.

Für kleine Umgebungen hat bluechip gemeinsam mit Microsoft zudem ein aktuell bis Ende des Jahres 2020 befristetes Lizenzangebot im Portfolio. Eine spezielle Microsoft OEM-Lizenz, die gemeinsam mit einem bluechip SERVERline System erworben werden kann, erlaubt es auch Server mit 8 Kernen statt wie üblich mit mindestens 16 Kernen zu lizenzieren, wodurch die Kosten für diese Lizenz halbiert werden können.

Mit diesen vielfältigen Möglichkeiten können sowohl kleine 2-Knoten-Cluster-Lösungen ohne eine dedizierte Netzwerkinfrastruktur als auch große Cluster mit bis zu 16 Knoten für hohe Ansprüche realisiert werden.


Hochverfügbare und skalierbare Azure Stack HCI Cluster mit bis zu 16 Server Nodes.

2. Auswahl der passenden Hardware
Azure Stack HCI zertifizierte Lösungen auf Basis ausgewählter bluechip SERVERline 70000+ Systeme lassen keine Konfigurationswünsche offen.

Nachdem der Bedarf für die benötigten virtuellen Ressourcen gemeinsam mit einem bluechip Partner ermittelt wurde, wird eine Azure Stack HCI Lösung von bluechip individuell auf die Bedürfnisse der Umgebung beim Endkunden konfiguriert.

Zuerst ist es wichtig, die Anzahl der Cluster-Knoten sowie die dazugehörige Netzwerkinfrastruktur festzulegen. Pro System können hierbei zwei skalierbare Intel Xeon Prozessoren mit insgesamt bis zu 56 physikalischen CPU-Kernen und bis zu 1,5 TByte Arbeitsspeicher konfiguriert werden.

Bei der Netzwerkinfrastruktur empfiehlt bluechip ein dediziertes Netzwerk für die Kommunikation im Cluster bereitzustellen. Um die hohe Performance der Gesamtlösung gewährleisten zu können, ist es hierbei erforderlich, dass die Infrastruktur bestimmte Voraussetzungen erfüllt, wie zum Beispiel RDMA-Funktionen auf Basis des Standards iWarp oder RoCE v2. Hierbei wird unterschieden zwischen einer Direktverkabelung zwischen den Cluster-Knoten selbst (Switchless) und einer Infrastruktur mit zwei performanten Netzwerkswitches, an die alle Cluster-Knoten redundant angeschlossen werden. Für die optimale Performance bietet bluechip passende und zueinander kompatible Netzwerkkarten und Netzwerkswitches mit einem Datendurchsatz zwischen 10 und 100 GBit/s pro Verbindung an. Eine Direktverkabelung ist hierbei ohne den Einsatz von Netzwerkswitches möglich, wodurch die Kosten optimiert werden. Sinnvoll lässt sich die Möglichkeit der Direktverkabelung jedoch bei kleinen Cluster-Lösungen mit zwei bis vier Systemen nutzen, da jedes System über mindestens eine Verbindung zu allen anderen Systemen verfügen muss. Bei größeren Installationen empfiehlt bluechip daher den Einsatz von kompatiblen Netzwerkswitches.

Für die Anbindung an das lokale Netzwerk bedarf es keinerlei Voraussetzungen. Die aktuell im Einsatz befindliche Netzwerkinfrastruktur kann hierbei, falls gewünscht, weiter genutzt werden. bluechip konfiguriert in diesem Fall zusätzliche Netzwerkkarten für diesen Einsatzzweck.

Damit die Daten nicht nur sicher gespeichert, sondern auch schnell bereitgestellt und verarbeitet werden können, gibt es zudem bei den Azure Stack HCI zertifizierten bluechip SERVERline 70000+ Systemen die diversen Speichermöglichkeiten.

Für einen sehr hohen Anspruch an Performance lassen sich die Systeme komplett mit NVMe-, SAS- oder SATA-SSDs als sogenannte All-Flash-Systeme konfigurieren. Hierbei sind heutzutage auch entsprechende SSDs mit bis zu 8 TByte Kapazität zertifiziert, sodass die Kapazität in diesem Szenario flexibel gestaltet werden kann.

Besteht ein großer Bedarf an Speicherkapazität gepaart mit erhöhten Performanceansprüchen, lassen sich entsprechende Systeme in einem sogenannten Hybrid-Szenario konfigurieren. Hierbei kommen primär größere, serverzertifizierte Festplatten zum Einsatz, die durch einen Cache aus NVMe-, SAS- oder SATA-SSDs deutlich beschleunigt werden. Dieses Caching-Verfahren ist völlig transparent für den Administrator und den Anwender. Die Daten werden automatisch auf das schnellste Medium geschrieben und im Hintergrund auf das langsamere Medium übertragen. Beim Lesen der Daten werden zudem die Daten auf SSDs gespeichert, die sehr oft im Zugriff sind, sodass diese deutlich schneller bereitgestellt werden können. Damit dieses Verfahren die optimale Performance im Verhältnis zur Kapazität entwickelt kann, empfiehlt bluechip das Verhältnis von mindestens 10 Prozent SSD-Kapazität und 90 Prozent Festplattenkapazität in einem Azure Stack HCI Cluster einzusetzen.

Das notwendige Microsoft Windows Server 2019 Datacenter Betriebssystem wird hierbei bereits beim Erwerb der Cluster-Lösung samt dazugehöriger OEM-Lizenzen durch bluechip vorinstalliert.

Seite 1: Ermittlung des Bedarfs und Auswahl der passenden Hardware
Seite 2: Test-Cluster, Produktivumgebung und hybride Cloud-Dienste


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