Fachartikel

Ob Hausbau oder IT – nichts geht über eine gute Basis bei der Hafner Gruppe

Wer heute ein Haus bauen möchte, steht vor vielen Herausforderungen – nicht zuletzt die Koordination von Architekten, Bauunternehmern und den Handwerkern. Die Hafner Gruppe bietet all das aus einer Hand an. Das 1971 als Familienbetrieb gegründete Unternehmen startete mit drei Mitarbeitern ins Baugeschäft. Heute beschäftigt Hafner an seinen Standorten Kinding, Ingolstadt, Beilngries und Greding über 100 Mitarbeiter.
Die Hafner Unternehmensgruppe ist dabei ein mittelständisches Bauunternehmen mit eigenem Architektenteam. Neben den klassischen Hochbautätigkeiten wie Maurer-, Beton- und Verputzarbeiten, sowohl für Eigenheime als auch in der Industrie, hat sich das Unternehmen auf die Planung und Erstellung schlüsselfertiger Bauaufgaben spezialisiert. Durch das breite Leistungsspektrum gibt es auch eine Vielzahl von Programmen, die von den Mitarbeitern genutzt werden und die zuverlässig zur Verfügung stehen müssen.

Kleines Team mit großen Herausforderungen
Die IT bei Hafner Haus besteht aus den IT-Spezialisten Daniel Winkels und Günther Reil. Die beiden verwalten 63 Workstations/Laptops im klassischen Client Management sowie zwei On-Premises Server mit über 40 virtuellen Servern und einige Legacysysteme der EDV. Zum anderen sind sie verantwortlich für den reibungslosen Betrieb der zahlreichen Smartphones für Projektleiter, Bauleiter, Vorarbeiter und all jener, die auch außerhalb des Unternehmens erreichbar sein müssen. Dabei sind insbesondere all die Systeme ein wichtiges Thema, die die Erreichbarkeit im Unternehmen sicherstellen, wie E-Mail-Server und Telefonanlagen. Zu den Aufgaben des IT-Teams gehören deshalb unter anderem die Sicherstellung des unterbrechungsfreien Betriebs der IT-Infrastruktur sowie deren intensive Mitarbeit bei der Prozessoptimierung und Digitalisierung.

Neben Standardsoftware kommen hier eine ganze Reihe individuell programmierter Anwendungen zum Einsatz, die das Team teilweise auch selbst entwickelt. "Unsere Systeme laufen unter Windows 10. Dabei ist unser Anspruch, dass ein neuer PC in kürzester Zeit einsatzbereit ist. Durch die unterschiedlichen Leistungen, die wir in unserem Unternehmen anbieten, haben wir auch unterschiedlichste Hardware – leistungsstarke Rechner für die CAD-Gebäudeplanung, Rechner mit VR-Brillen für Kundentermine, Office-Rechner für die Buchhaltung und Laptops für die Projektleiter", erklärt Daniel Winkels

Stabile Grundlage für Administration benötigt
Lange Zeit musste all das von den beiden Admins in zeitaufwendiger "Turnschuhadministration" geleistet werden. Dazu kam eine wilde Mischung aus selbstgeschriebenen Skripten, webbasierte Anwendungen und Steuerung über Gruppenrichtlinien zum Einsatz. Lediglich die in allen Unternehmensteilen eingesetzte Applikation "BauSU" war über Server verfügbar, der Rest musste händisch verteilt werden. Eine zentrale Überprüfung, welche Version auf welchem Rechner lief war nicht möglich. Die Nutzer mussten teilweise selbst lokale Adminrechte besitzen, um Updates aufzuspielen.

"Die AD/Skripte-Lösung funktionierte zu Anfang noch ganz gut. Die Problematik bestand aber darin, dass wir nicht wirklich die Kontrolle hatten, ob die Rechner tatsächlich richtig mit Software gefüttert wurden oder welchen Versionsstand sie hatten. Dieser Zustand war auf Dauer nicht haltbar. Wir brauchten dringend mehr Transparenz statt ‚kunstvoll konfigurierter‘ Systeme, bei denen keiner mehr nachvollziehen kann, wie es eingestellt wurde.", so Winkels.

Die Wende kam, als Günther Reil bei Hafner anfing: Bei seiner vorherigen Stelle hatte er bereits Erfahrung mit dem Unified Endpoint Management von baramundi gemacht, mit den damit einhergehenden Verbesserungen an Transparenz, Automatisierung und Sicherheit. "Günther meinte, baramundi sei das einzige ihm bekannte System, das auch genau das macht, was der Vertriebler versprochen hat. Jede unserer Anforderungen wurden im ersten Termin mit dem Vertrieb erfüllt und das System hatte für jede unserer Fragen eine Antwort. Eine Testinstallation zeigte, dass es eine Sache von zehn Minuten war den Agenten zu verteilen. Soviel Übersicht, wie wir durch die Inventarisierung der vorhandenen Computer während der Testinstallation erhielten, hatte ich in den letzten vier Jahren nicht", führt Winkels aus.

"Entscheidender Faktor war für uns, dass wir unsere Zeit nicht mehr damit verschwenden mussten, jeden Fitzel selbst zu installieren. Ganz nebenbei hatte das auch den Vorteil, dass ein einmal sauber mit der baramundi Management Suite aufgesetzter Prozess, beliebig oft fehlerlos wiederholbar ist. Uns gefiel auch die Möglichkeit, Programme, die sich nur über eine grafische Oberfläche installieren lassen, jetzt auch automatisch ausrollen zu können."

Schnelle Implementierung – deutliche Effizienzsteigerungen
Nachdem die Entscheidung gefallen war, ging alles ganz schnell: "Innerhalb von zwei Tagen war alles erledigt und das Einzige was wir noch brauchten war, die von baramundi angebotene Schulung zu besuchen. Die Zeit, die wir für das ganze baramundi Programm benötigten, musste ich gefühlt sonst für das Ausrollen eines einzigen neuen Programms aufwenden."

Im Arbeitsalltag hat sich die Umstellung der Hafner IT schnell bemerkbar gemacht: "Am deutlichsten spüren wir den Effekt bei den Routineaufgaben, die wir nun zuverlässig automatisiert ablaufen lassen können. So startet jetzt z.B. jeden Montag der Vulnerability Scan. Die gefundenen Schwachstellen werden gleich mit Managed Software gepatcht. Unsere Sicherheitseinstellungen zwingen die mobilen Benutzer jetzt, sich mit dem Unternehmensnetz zu verbinden, um E-Mails abzurufen. Das garantiert, dass sie regelmäßig für Updates zur Verfügung stehen. Mit baramundi brauchen die Benutzer jetzt auch keine lokalen Administrationsrechte mehr – was die Sicherheit unserer EDV deutlich verbessert hat."

Fazit – Transparenz und Automatisierung
"Transparenz schaffen im Netzwerk, ohne baramundi neue Software einzuführen – dazu wäre ich gar nicht mehr in der Lage bei unserem großen Netzwerk. Nachdem der Job einmal angestoßen wird, läuft das alles jetzt ganz automatisch. Die gewonnene Zeit nutzen wir jetzt für Weiterentwicklung und Verbesserung unserer IT. Dank des modularen Aufbaus mussten wir nur die baramundi Module anschaffen, die wir wirklich benötigen. Gegenwärtig überlegen wir für unsere neuen PCs das Modul OS-Deploy zu lizenzieren.

Auch das Thema Reporting wird immer wichtiger. Dafür bietet uns die bMS nützliche Funktionen. Wir steigern uns hier kontinuierlich, was die Anwendungsmöglichkeiten angeht. Sobald etwas automatisiert werden kann, machen wir es mit baramundi. Wir haben dazu extra ein Testsystem zum Üben aufgesetzt, ein Sandkasten in dem wir uns austoben können. So ist unser nächstes Projekt, flächendeckend Microsoft Teams auszurollen."

Mehr Informationen zu baramundi finden Sie unter www.baramundi.com
27.10.2020

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