Meldung

Bündnis fordert nachhaltige Digitalisierung im Dienst der Gesellschaft

Als Auftakt zur bevorstehenden Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit "Bits & Bäume" hat ein Bündnis einen Forderungskatalog veröffentlicht. Darin fordern die insgesamt 13 Organisationen aus Umweltschutz, Digitalpolitik, Entwicklungszusammenarbeit und Wissenschaft: Die Digitalisierung muss mehr in den Dienst der Gesellschaft und des sozialen und ökologischen Wandels gestellt werden.
Die Konferenz für Digitalisierung und Nachhaltigkeit findet vom 30.09 bis 02.10. in Berlin statt.
Insgesamt 13 Organisationen fordern im Vorfeld der "Bits & Bäume"-Konferenz [1], dass die Politik die strategischen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung am Natur-, Klima- und Ressourcenschutz sowie am Erhalt der Biodiversität ausrichtet. Nur so könne die Digitalisierung insbesondere in den Sektoren Energie, Mobilität, Landwirtschaft, Industrie und Konsum zu grundlegenden sozial-ökologischen Transformationen beitragen.

Damit einhergehend müsse die Digitalisierung ein weltweit faires Wirtschaftssystem unterstützen, das dem globalen Süden eine gerechte und wirtschaftliche Teilhabe ermöglicht. Lokale Gemeinschaften, zivilgesellschaftliche Gruppen und indigene Völker seien bei der Gestaltung der globalen Digitalwirtschaft und -politik aktiv einzubeziehen. Wie die Bits & Bäume-Organisationen betonen, gehen ihre Ansätze deutlich über die der jüngst beschlossenen Digitalstrategie der Bundesregierung hinaus.

Insgesamt forumulieren die Beteiligten ihre zahlreichen Forderungen unter dem Titel "Digitalisierung zukunftsfähig und nachhaltig gestalten" [2] als Unterpunkte zu den fünf Themenkomplexen "Digitalisierung im Rahmen der planetaren Grenzen", "Globale Gerechtigkeit und regionale Selbstbestimmung", "Umverteilung technologischer Gestaltungsmacht, Demokratie und Teilhabe", "Gerechte Digitalisierung, nachhaltige Technikgestaltung und soziale Fragen" und "Schutz digitaler Infrastruktur und IT-Sicherheit".
13.09.2022/mh

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