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Panda Antivirus legt Windows-Rechner lahm

Viele Nutzer von Panda Antivirus haben am gestrigen Mittwoch eine unschöne Überraschung erlebt: Der Virenschutz hat nach einem Signatur-Update wichtige DLLs in Quarantäne verschoben und damit den Rechner unbrauchbar gemacht. Inzwischen hat das Unternehmen eine Lösung ausgearbeitet. Nutzer sollten vorerst ihre Rechner nicht neu starten.
Panda AV-Nutzer sollten vorerst ihren Rechner nicht neu starten.
Hin und wieder kommt es vor, dass eine übereifrige Virenschutz-Software legitime Systemdateien als Schadcode ausmacht. Nun hat es die Nutzer von Panda Antivirus [1] erwischt. Ein am Mittwoch verteiltes Signatur-Update hat offenbar dazu geführt, dass der Virenschutz zahlreiche wichtige DLLs in Quarantäne verschoben hat. Startet der Nutzer nun den Rechner neu, fährt dieser nicht mehr hoch.

Ein Lösungsansatz besteht darin, den Rechner in den Safe Mode zu booten, dann Panda Antivirus zu deinstallieren und dabei die Quarantäne auf keinen Fall zu löschen. Anschließend sollte der Rechner wieder normal starten. Auch hat der Hersteller zwischenzeitlich ein weiteres Signatur-Update veröffentlicht, das den Fehler beheben soll – sofern der Rechner eben zwischenzeitlich nicht neu gestartet wurde. Sollte der Rechner weiterhin Schwierigkeiten haben, schlägt Panda zusätzliche Lösungsschritte [2] vor.

Betroffen von dem Problem sind laut Panda die Versionen Panda Cloud Office Protection, Panda Cloud Office Protection Advanced, Panda Antivirus Pro 2015, Panda Internet Security 2015, Panda Global Protection 2015, Panda Gold Protection. Doch auch Nutzer der kostenfreien Free-Version sollen Probleme haben.
12.03.2015/dr

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