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Zentrale für Endpoint-Sicherheit

Mit dem neuen 'Security Management Center' will ESET für mehr Endpoint-Sicherheit in großen Umgebungen sorgen. Mit Hilfe einer Webkonsole lassen sich damit alle intern wie extern genutzten Endpunkte betriebssystemunabhängig einsehen und verwalten, unabhängig davon, ob es sich um Desktops, Server, virtuelle Maschinen oder Mobilgeräte handelt.
Laut ESET ist das "Security Management Center" [1] mehr als eine reine Verwaltungsoberfläche: Es soll die Funktionen verschiedener Dienste zu einem einzigartigen Sicherheitskonzept für Enterprise-Unternehmen vereinen. Es kombiniert die Administration der eingesetzten Security-Produkte des Herstellers mit der Cloud-Sandbox ESET Dynamic Threat Defense in einer zentralen Oberfläche. In einem dedizierten Bereich für Bedrohungen können die IT-Administratoren der Unternehmen mit einem Klick Dateien zur Analyse einreichen, Prüfungen starten oder Ausschlüsse festlegen. Die Ausschlüsse lassen sich nach Bedrohungsname, URL, Hash oder als Kombination definieren.

Auch darüber hinaus bietet die Neuvorstellung zahlreiche Features, mit denen der Anbieter Netzwerkverantwortlichen die Arbeit deutlich erleichtern will. So lassen sich Endpoints je nach definierten Kriterien oder aktuellem Gerätestatus dynamischen Gruppen zuordnen. Bei Änderungen der Gruppenzugehörigkeit können automatische Tasks ausgeführt werden, beispielsweise Prüfungen, Richtlinienänderungen oder Installation beziehungsweise Deinstallation von Software. Auch die Geräte lassen sich automatisch und dynamisch verwalten: Über einen Algorithmus lassen sich die Maschinen anhand ihrer Hardware zuverlässig identifizieren. Das soll eine automatisierte Nachbildung nicht-persistenter Hardware-Umgebungen ermöglichen.

Ein individuelles Reporting rundet den Leistungsumfang des ESET Security Management Center ab. Es bietet mehr als 170 integrierte Berichte und ermöglicht eine individuelle Anpassung anhand von über 1000 Datenpunkten. Die erstellten Berichte lassen sich so konfigurieren, dass sie in regelmäßigen Abständen generiert und per E-Mail versendet werden.
9.10.2018/ln

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Microsoft-Konto per Hardware-Key absichern [6.12.2018]

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Bedrohungen durch Fileless-Malware [21.11.2018]

Fileless-Malware ist eine Form von Malware, die sich ausschließlich in den Arbeitsspeicher einschreibt und wenige oder gar keine Spuren auf der Festplatte hinterlässt. Die Malware befindet sich auch nach dem Schließen des Browsers weiter im Speicher, richtet Befehls- und Kontrollkanäle ein, lädt weitere Schadprogramm-Teile nach und führt Operationen im Speicher aus. Was Unternehmen tun können, um sich vor dieser Malware zu schützen, erläutert dieser Fachartikel. [mehr]

Buchbesprechung

Praxisbuch IT-Dokumentation

von Manuela und Georg Reiss

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