Meldung

Verwehrter Datenzugriff

Von Origin Storage kommt mit Modell 'SC100' ein neuer, hardwareverschlüsselten USB-Stick. Die automatische Verschlüsselung auf Basis von AES 256-Bit im XTS-Modus soll für einen zuverlässigen Schutz der gespeicherten Daten sorgen, falls der Stick verloren geht oder in falsche Hände gerät.
Admins können mit dem "Origin Storage SC100" individuelle Passwort-Richtlinien umsetzen und vergessene Passwörter remote zurücksetzen.
Der "Origin Storage SC100" [1] ist in fünf Kapazitäten mit 4, 8, 16, 32 und 64 GByte verfügbar. Unterstützung finden die Betriebssysteme Windows (ab Windows 7 SP1), macOS (ab 10.9) und Linux 32/64bit (ab Kernel 2.6). Zum Schutz vor Brute-Force-Attacken wird der Speicherriegel nach zehn aufeinanderfolgenden, falschen Passwort-Eingaben automatisch auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Dabei werden sämtliche Daten gelöscht. Das Speichermedium lässt sich bei Bedarf außerdem im Read-Only-Modus entsperren: Dann kann kein Schreibzugriff erfolgen, was zum Beispiel bei der Nutzung an fremden Rechnern eine Infektion mit Malware oder die Modifikation von gespeicherten Daten verhindert.

Als weiteren Vorteil gegenüber softwarebasierten Verschlüsselungen nennt der Hersteller, dass der Schlüssel nicht auf den genutzten Computer übertragen wird. Bei Verwaltung und Administration lässt die Neuvorstellung Nutzern die Wahl: Der Stick kann standalone genutzt werden, wobei keinerlei zusätzliche Software benötigt wird. Nach dem ersten Einstecken fordert der Speicherriegel den Benutzer automatisch zur Vergabe eines sicheren Passworts auf. Alternativ lassen sich die Sticks mit der universellen USB-Device-Management-Lösung SafeConsole zentral verwalten, die sich On-Premises oder in der Cloud betreiben lässt. Die Preise starten bei 35 Euro für die Version mit 4 GByte und enden für die größte Variante mit 64 GByte bei 115 Euro.
12.12.2018/ln

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