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Download der Woche: pestudio

Auch professionellen Malware-Jägern fällt es bisweilen schwer, das mögliche Bedrohungspotenzial eines Programms auf Anhieb richtig einzuschätzen. Gut, wenn dann ein Tool wie 'pestudio' zur Hand ist, das bei der Analyse von etwaiger Schadsoftware diverse Kriterien anlegt. So untersucht das Werkzeug unter anderem, auf welche Windows-Bibliotheken die ausführbare Datei zurückgreift. Dabei punktet der Security-Helfer vor allem durch seine große Übersichtlichkeit.
Anhand zahlreicher Kriterien prüft "pestudio" das Gefahrenpotenzial einer ausführbaren Datei.
Um zu einer schnellen Einstufung zu kommen, bringt "pestudio" [1] neben anderem auf den Bildschirm, welche Elemente der Software sich auf sicherheitsrelevanten Blacklists befinden. Dabei schaut das Tool ganz genau hin und nimmt Programmbefehle und ASCII-Strings unter die Lupe. Nicht zuletzt durchläuft die zu überprüfenden Software einen Check auf virustotal.com. Die Standardversion ist nicht für den kommerziellen Einsatz zugelassen, die Pro-Variante dürfte sich mit Kosten im zweistelligen Euro-Bereich aber für jeden Sicherheits-Admin lohnen.
8.01.2019/ln

Tipps & Tools

Download der Woche: Whonix [25.06.2019]

Wenn Sie Ihren Rechner vor Gefahren schützen wollen, kann das Linux-basierte Betriebssystem "Whonix" weiterhelfen. Dabei sorgt eine rekonfigurierte Debian-Base, die auf zwei virtuellen Maschinen auf dem Host-OS läuft, für besonders hohe Sicherheit. Diese Open-Source-Architektur agiert als wirksame Schutzschicht gegen Malware und IP-Leaks. [mehr]

Sichere RFID-Geldbörse [15.06.2019]

Das ungewollte Auslesen von Chipsätzen auf Basis von NFC- oder RFID-Technologie stellt eine reale Gefahr da. Um hier für mehr Sicherheit zu sorgen, können Sie mit dem praktischen Kartenetui alle Ihre wichtigen Träger von Informationen wie Personalausweis oder Kreditkarten von der Außenwelt abschotten. Insgesamt lassen sich bis zu 15 Karten in dem Portemonnaie aus leichtem Carbon-Material unterbringen. [mehr]

Fachartikel

Windows Server 2016: Mit dem Webanwendungsproxy Applikationen veröffentlichen (2) [17.06.2019]

Unter Windows Server 2016 lassen sich Webanwendungen wie Exchange im Internet mit dem Webanwendungsproxy zur Verfügung zu stellen. Dieser fungiert als sichere Schnittstelle vom internen Netzwerk zum Internet und ist somit der legitime Nachfolger des von Microsoft abgekündigten Threat Management Gateway. Als Windows-Server-Bordmittel arbeitet der Webanwendungsproxy zudem oft besser mit den vorhandenen Infrastrukturdiensten zusammen als lizenzpflichtige TMG-Alternativen von Drittanbietern. Im zweiten Teil des Workshops erklären wir, wie Sie das Active Directory passend konfigurieren, Exchange anpassen und ADFS einrichten. [mehr]

Buchbesprechung

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