Meldung

IT-Fachkräfte erleben ernsthafte Datenpannen

Trotz Fortschritten bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität und Sicherheitsbedrohungen haben IT-Sicherheitsexperten immer noch Schwierigkeiten dabei, ihre Organisation vollständig vor Angriffen zu schützen. Laut McAfee haben 60 Prozent aller IT-Fachkräfte bereits ernsthafte Datenpannen in ihrem Unternehmen erlebt. Hinzu kommt, dass Datenschutzverletzungen immer gravierender werden, da Cyberkriminelle auf geistiges Eigentum abzielen und damit den Ruf des Unternehmens gefährden – und so den finanziellen Schaden zusätzlich erhöhen.
Die Risiken werden, laut einer Studie von McAfee, [1] immer höher und die Softwarefirma empfiehlt deshalb eine Cybersicherheitsstrategie, die die Implementierung integrierter Sicherheitslösungen in Kombination mit Mitarbeiterschulungen und einer allgemeinen Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen umfasst. Inzwischen werden mehrere Angriffsmethoden pro Angriff eingesetzt und Cyberkriminelle verlagern ihren Fokus vom Diebstahl persönlicher Daten auf den Diebstahl geistigen Eigentums.

Darüber hinaus müssen sich IT-Sicherheitsteams zunehmend gegen externe Bedrohungsakteure, die ihr Netzwerk kompromittieren, zur Wehr setzen. Diese Zunahme führt auch dazu, dass immer mehr Unternehmen Verstöße offenlegen müssen. Und die Veröffentlichung von Verstößen hat nicht nur finanzielle Auswirkungen, sondern schädigt auch die Reputation der Marke.
2.05.2019/jm

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