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Vielseitiger Werkzeugkasten für Windows

Das System reparieren, Fehler suchen und beseitigen, Daten wiederherstellen, Kennwörter zurücksetzen, Daten vollständig löschen und lokale Benutzer verwalten - das überarbeitete O&O BlueCon 16 verspricht die nötigen Werkzeuge für Administratoren und Techniker, um das System wieder startfähig zu machen oder wichtige Daten zu retten.
Um die Wiederherstellung bereits aus der Windows-Rettungsumgebung zu ermöglichen, hat O&O Software [1] mit BlueCon 16 die neueste Version ihres Rettungssystems veröffentlicht. BlueCon 16 ermöglicht Zugriff auf jedes aktuelle Windows-System und die Daten. Beim Startvorgang können dynamisch OEM-Treiber geladen werden, um so auch Zugriff auf Systeme zu ermöglichen, deren Treiber nicht von Hause aus in Windows integriert sind. Die Version 16 ist so in das Windows-Betriebssystem integriert, dass es aus der Windows-Rettungsumgebung gestartet werden kann, inklusive sämtlicher zusätzlich eingebundener Treiber.

Administratoren und Techniker können zusätzlich die eigenen Lieblingswerkzeuge in BlueCon 16 einbinden, sodass sie direkt nach dem Start zur Verfügung stehen. Darüber hinaus unterstützt die Software den Windows-Bereitstellungsdienst (PXE-Boot-Server), wodurch es möglich ist, die Funktionalitäten von BlueCon über das Netzwerk auszuführen. So können ohne Installation auf dem betroffenen Rechner beispielsweise Daten von defekten Systemen gerettet werden (O&O DiskRecovery), ebendiese Daten sicher gelöscht werden (O&OSafeErase) oder der Rechner forensisch gesichert, in eine virtuelle Maschine umgewandelt und wiederhergestellt werden (O&O DiskImage, in der Plus-Edition verfügbar).

O&O BlueCon 16 kann ebenfalls auf BitLocker-verschlüsselte Laufwerke zugreifen und dort Änderungen vornehmen oder Daten extrahieren. Um auf die verschlüsselten Daten zugreifen zu können, ist allerdings verständlicherweise die Eingabe des entsprechenden BitLocker-Schlüssels notwendig. Sofern gewünscht, ist ein forensischer Zugriff von außen auf das System möglich, ohne dieses zu starten und ohne vorher eine Installation durchführen zu müssen. So können Server- und Desktop-Systeme vor Änderungen mit dem in der Plus-Edition enthaltenen O&O DiskImage komplett gesichert und dann auch wiederhergestellt werden, nachdem Änderungen am System vorgenommen wurden. Dabei steht laut Anbieter weiterhin eine Sammlung umfangreicher Werkzeuge zur Verfügung, um beschädigte Windows-Systeme wieder lauffähig zu machen.
7.05.2019/dr

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