Meldung

Download der Woche: Tiny Security Suite

Auch wenn die Windows-Bordmittel über die Jahre durchaus gewachsen sind, kann es trotzdem nicht schaden, die Grundausstattung an vorhandenen Sicherheitswerkzeugen zu erweitern. Mit der "Tiny Security Suite" erhalten Sie viele nützliche Tools für das sicherere Arbeiten am PC. Unter anderem bietet die Software ein VPN, eine Firewall, File- und Text-Encryption und den Tor-Browser.
Die "Tiny Security Suite" enthält unter anderem eine Verschlüsselungsfunktion für Dateien und Text.
Nach dem ersten Start von "Tiny Security Suite" [1] müssen Sie zunächst ein Passwort für das Programm festlegen. Anschließend stehen verschiedene Funktionen im Menü zur Auswahl. Das Modul "Encryption" enthält eine sichere Verschlüsselungsmethode (AES), um Ihre Dateien und Texte unzugänglich für andere zu machen. Für das sichere Löschen von überflüssigen Daten hingegen lässt sich der "Shredder" einsetzen. Dabei können Sie den Standard vom siebenmaligen Überschreiben auf bis zu 35 Durchgänge hochsetzen. Weiterhin sorgt der Tor Browser für das anonyme Surfen im Netz.
20.08.2019/jm

Tipps & Tools

Sicherheitslücke in GRUB2 entdeckt [4.08.2020]

Eclypsium-Forscher haben eine Schwachstelle namens "BootHole" im GRUB2-Bootloader entdeckt. Durch die Sicherheitslücke könne ein Angreifer den UEFI Secure Boot umgehen und eigenen Code ausführen, um Kontrolle über ein Gerät zu erhalten. Fast alle signierten Versionen von GRUB2 seien anfällig, was bedeutet, dass praktisch jede Linux-Distribution betroffen ist. [mehr]

Privacy Shield nicht zulässig [21.07.2020]

Der Europäische Gerichtshof hat die "Privacy Shield"-Vereinbarung zwischen der EU und USA für ungültig erklärt. Damit ist für Unternehmen die Datenübertragung persönlicher Daten ihrer Kunden über den Atlantik in vielen Fällen nicht erlaubt. Dennoch genehmigt das Gericht die Übertragung von Daten auf Grundlage sogenannter Standardvertragsklauseln. [mehr]

Fachartikel

Führungskräfte für IT-Sicherheit sensibilisieren (2) [10.08.2020]

Zuletzt gaben 29 Prozent der Unternehmen an, in den letzten zwei Jahren Opfer von Angriffen auf ihre IT gewesen zu sein. Zwar reagieren Unternehmen zunehmend mit Firewalls und Co. auf die Bedrohungslage, insgesamt steht es mit der Abwehrbereitschaft aber noch immer nicht zum Besten. Einer der Gründe dafür ist die mangelnde Sensibilität auf C-Level-Ebene. Schließlich nützt es nur wenig, wenn die IT-Abteilung zwar eine realistische Einschätzung der tatsächlichen Bedrohungslage hat, die Führungsebene aber nicht die erforderlichen Ressourcen bereitstellt, um diesen Problemen zu begegnen. Die Artikelserie beschreibt daher Methoden zur Sensibilisierung von Führungskräften. In der zweiten Folge geht es darum, wie Sie WLAN-Schwachstellen aufspüren und demonstrieren. [mehr]

Buchbesprechung

Microsoft Office 365

von Markus Widl

Anzeigen