Meldung

Damit Geheimes geheim bleibt

Seit Herbst 2018 ist die "Verschlusssachenanweisung" in Kraft, die zum Schutz vertraulicher Daten auch bei Firewalls eine BSI-Zulassung fordert. Im Zulassungsverfahren ihrer Firewall- und VPN-Appliances "Genuscreen 7.2" und "Genucard 7.2" hat genua nachweisen können, dass beide Produkte die Anforderungen für den staatlichen Geheimschutzbereich erfüllen.
Die Sicherheits-Appliances "Genuscreen 7.2" und "Genucard 7.2" erfüllen nun auch die Anforderungen für den staatlichen Geheimschutzbereich.
Die neuen Devices von genua [1] sollen damit die Einrichtung von sicheren Schnittstellen und verschlüsselten Übertragungswegen ermöglichen, um eingestufte Daten schnell und komfortabel auszutauschen. Mit der Firewall-Funktion kontrolliert Genuscreen den Datenverkehr an kritischen Netzwerkschnittstellen und blockiert nicht autorisierte Verbindungsanfragen. Auf diese Weise lassen sich innerhalb eines großen LAN interne Hochsicherheitszonen einrichten, um eingestufte Daten zu bearbeiten.

Die VPN-Funktion gestattet dabei den verschlüsselten Datenaustausch via Internet zwischen verteilten Firmen- oder Behördenstandorten. Moderne Verschlüsselungsverfahren sollen für die Vertraulichkeit der Daten sorgen. Die Appliance erreicht laut Genua bis zu 20 GBit/s Datendurchsatz und soll somit in der Lage sein, hochperformante Schnittstellen abzusichern und ein leistungsstarkes VPN aufzubauen. Das ermögliche beispielsweise die Replikation von Datenbanken oder die Arbeit mit Geo-Informationssystemen.

Mit der Genucard können Mitarbeiter im Home-Office oder auf Reisen auf sensible Behörden- oder Firmennetze zugreifen: Das Device im Handy-Format lässt sich an den Laptop und PC anbinden und erzeugt eine verschlüsselte Verbindung zur Gegenstelle im Netzwerk über WLAN, Mobilfunk sowie Ethernet. Bei drohenden WLAN-Übertragungsstörungen weicht das Gerät mittels Dualband-Wi-Fi in andere Frequenzbereiche aus. Die integrierte Firewall soll den Computer vor Angriffen und Malware schützen.
4.09.2019/jm/dr

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