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Download der Woche: Mailvelope

Für den Transport sensibler Daten in E-Mails setzen sicherheitsbewusste Nutzer auf Verschlüsselung. Diese ist jedoch je nach Lösung nicht immer einfach zu handhaben und bedarf oft auch der Wahl eines bestimmten E-Mail-Anbieters. Mit dem Open-Source-Tool "Mailvelope" richten Sie eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von E-Mails deutlich leichter ein. Das Browser-Add-on ist sogar für Einsteiger beim Thema Verschlüsselung nicht schwer zu verstehen.
Das Ver- und Entschlüsseln von E-Mails läuft über das Browser-Add-on von "Mailvelope" in einfachen Schritten ab.
Sowohl die Ver- als auch die Entschlüsselung findet bei "Mailvelope" [1] auf dem Endgerät des Anwenders statt und die privaten Schlüssel verlassen das Gerät zu keinem Zeitpunkt. Dazu überlagern zusätzliche Komponenten des Tools die Benutzeroberfläche des Providers im Browser. Der Hersteller des in Deutschland ansässigen Unternehmen kooperiert dabei mit den gängigen deutschen E-Mail-Providern. Das Werkzeug wird durch regelmäßige Security Audits geprüft und der Quellcode ist auf GitHub einsehbar.
24.09.2019/ln

Tipps & Tools

Datenverhalten analysieren [13.10.2019]

Viele Unternehmen erhalten täglich mindestens 10.000 Sicherheitswarnungen, einige sogar eine Million. Eine Fülle, die von Sicherheitsteams kaum zu bewältigen ist – schon gar nicht, wenn es sich um eine kleine Abteilung handelt. Es gibt jedoch eine technische Lösung, um nur relevante Warnungen zu erkennen und so die Arbeit für die IT-Abteilung zu erleichtern. [mehr]

Download der Woche: WPD [8.10.2019]

In Windows 10 gibt es viele verschiedene Datenschutzeinstellungen, sodass selbst der geübte Admin manchmal den Überblick verlieren kann. Mit dem kostenfreien Tool "WPD" (Windows Privacy Dashboard) lassen sich die Einstellungen in einer übersichtlichen Oberfläche selektiv aktivieren beziehungsweise deaktivieren sowie die Privatsphäre vor Drittanwendungen schützen. [mehr]

Sicher vor Dieben [5.10.2019]

Fachartikel

Risikobasierter Ansatz für das Zero-Trust-Modell [9.10.2019]

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das Zero-Trust-Modell ist simpel: Es gibt keinen vertrauenswürdigen Netzverkehr. Doch wie wägen Administratoren am besten ab, welche Teile des Unternehmensnetzwerks und welche Daten der einzelne Benutzer tatsächlich benötigt? Oder von welchem Standort aus er die Daten abrufen darf, um die Zugriffsrechte auf ein absolutes Mindestmaß zu beschränken? Wie der Beitrag zeigt, ist ein risikobasierter Ansatz für Prävention, Erkennung und Reaktion von entscheidender Bedeutung. [mehr]

Buchbesprechung

Windows Server 2019

von Peter Kloep, Karsten Weigel, Kevin Momber, Raphael Rojas und Annette Frankl

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