Meldung

Spamtermine im Google-Kalender aussperren

In den Standardeinstellungen von Google-Konten ist derzeit eine Schwachstelle für Angriffe von außen enthalten, die momentan recht massiv ausgenutzt wird. Cyberkriminelle können über die Lücke spezielle Spamtermine direkt in den Kalender des Nutzers importieren. Mit ein paar Eingriffen in den Einstellungen des Dienstes lässt sich die Attacke aber wirkungsvoll vereiteln.
Spam-Kalendereinträge bei Gmail lassen sich mit wenigen Einstellungen unterbinden.
Zunächst müssen Sie nach einem Klick auf das Zahnradsymbol und dem Auswählen von "Einstellungen" im Menüpunkt "Termineinstellungen“ das automatische Hinzufügen von Einladungen deaktivieren. Dies erledigen Sie mit der Option "Nein, nur Einladungen anzeigen, auf die ich geantwortet habe". Anschließend unterbinden Sie den automatischen Import von Terminen aus Gmail im Menüpunkt "Automatisch Termine aus Gmail zu meinem Kalender hinzufügen" durch Entfernen des Häkchens. Auch wenn Sie nun sämtliche Veranstaltungen aus Gmail manuell in den Kalender überführen müssen, ist das immer noch besser, als Spammern Tür und Tor zu öffnen.
26.09.2019/ln

Tipps & Tools

Sicherheitslücke in GRUB2 entdeckt [4.08.2020]

Eclypsium-Forscher haben eine Schwachstelle namens "BootHole" im GRUB2-Bootloader entdeckt. Durch die Sicherheitslücke könne ein Angreifer den UEFI Secure Boot umgehen und eigenen Code ausführen, um Kontrolle über ein Gerät zu erhalten. Fast alle signierten Versionen von GRUB2 seien anfällig, was bedeutet, dass praktisch jede Linux-Distribution betroffen ist. [mehr]

Privacy Shield nicht zulässig [21.07.2020]

Der Europäische Gerichtshof hat die "Privacy Shield"-Vereinbarung zwischen der EU und USA für ungültig erklärt. Damit ist für Unternehmen die Datenübertragung persönlicher Daten ihrer Kunden über den Atlantik in vielen Fällen nicht erlaubt. Dennoch genehmigt das Gericht die Übertragung von Daten auf Grundlage sogenannter Standardvertragsklauseln. [mehr]

Fachartikel

Unvorhergesehenen Ereignissen besser begegnen [5.08.2020]

Was haben ein kleines Familienunternehmen, ein mittelständischer Betrieb und ein großer Konzern gemeinsam? Sie alle müssen mit unvorhersehbaren Ereignissen rechnen, die in Betriebsunterbrechungen, -ausfällen und Produktivitätsstopps ihrer Mitarbeiter resultieren können – sei es durch Naturkatastrophen oder eine Downtime bei modernen Telekommunikationstechnologien. Für Unternehmen heißt das: Vorsicht vor Nachsicht walten lassen. Doch wie bereiten sie sich am besten auf das Unvorhersehbare vor? Der Fachartikel gibt darauf eine Antwort. [mehr]

Buchbesprechung

Microsoft Office 365

von Markus Widl

Anzeigen