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Download der Woche: DoNotSpy10

Windows 10 enthält viele Diagnosefunktionen, die Nutzungsdaten sammeln. Damit möchte der Hersteller in erster Linie den Anwendern einen besseren Service bieten. Gleichzeitig stellt das eine Gefahr für die persönlichen Informationen dar. "DoNotSpy10" ist ein Antispy-Tool, das eine ausführliche Liste an Konfigurationsmöglichkeiten bietet, um besser zu kontrollieren, auf welche Daten Microsoft Zugriff erhält.
Das Tool "DoNotSpy10" vereinfacht das Deaktivieren von Zugriffsrechten unter Windows 10.
In der langen Funktionsliste des kostenlosen Tools "DoNotSpy10" [1] sind vor allem die App-Einstellungen interessant. Sie können beispielsweise den Zugriff auf die Kamera oder das Mikrofon deaktivieren und somit ungewollte Video- oder Audioaufnahmen vermeiden. Auch die Berechtigungen für Ihre Kontakte und den Kalender können Sie hier steuern. Darüber hinaus finden sich in der Kategorie "Updates" hilfreiche Einstellungen, um zum Beispiel automatische Treiber- oder Windows-Updates zu unterbinden. Dies kann beispielsweise für ungestörte Präsentationen hilfreich sein.
29.10.2019/jm

Tipps & Tools

Tracking unterbinden [8.11.2019]

Unternehmen verwenden zunehmend Fremdbibliotheken, um Inhalte auf ihren Webseiten darzustellen. Das Blockieren von Ads auf diesen Seiten ist in der Regel kein Problem, aber bei Trackern wird es schon schwieriger. "Decentraleyes" ist ein Firefox-Add-on, dass Schutz vor Tracking bietet. Das Tool vermeidet Anfragen an Dritte, indem es Bibliotheken lokal bereitstellt. [mehr]

Registry-Backup anlegen [7.11.2019]

Vor Windows 10 Version 1803 wurden Sicherungen der Registry-Zweige automatisch im RegBack-Verzeichnis angelegt. Microsoft arbeitet derzeit mit Recovery-Punkten für das Wiederherstellen eines Systems mitsamt der Registry. Viele ITler wünschen sich in diesem Bereich jedoch mehr Freiheit. Mit ein paar Eingriffen im System ist ein gesondertes Backup weiterhin möglich. [mehr]

Fachartikel

Endpunktesicherheit beim Flachdach-Anbieter [23.10.2019]

Ein hoher Administrationsaufwand und nicht zu ignorierende Performance-Einbußen waren der Grund, warum sich die FDT Flachdach Technologie dazu entschlossen hat, ihre bestehende Endpunktschutzsoftware zu ersetzen. In der neuen Endpoint-Protection-Plattform fanden die IT-Verantwortlichen eine Alternative, die ihnen diverse Vorteile bietet: eine bedienfreundliche Konsole, unkomplizierte Rollbacks und ein automatischer Shutdown befallener Systeme. Der Anwenderbericht beschäftigt sich mit den Details. [mehr]

Buchbesprechung

Windows Server 2019

von Peter Kloep, Karsten Weigel, Kevin Momber, Raphael Rojas und Annette Frankl

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