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TeamViewer integriert Patch-Management-Funktion

TeamViewer erweitert seine Software "Monitoring & Asset Management" um eine Patch-Management-Funktion. Damit sollen besonders kleine und mittelständische Unternehmen darin unterstützt werden, ihre Software auf dem aktuellen Stand zu halten. Häufig stellen veraltete Programme nämlich ein Einfallstor für Angreifer dar.
Mit dem Patch-Management [1] von TeamViewer soll es Firmen nun leichter fallen, IT-Systeme sicher und auf dem neuesten Stand zu halten, indem Patches automatisch ausgewertet, getestet und auf Betriebssysteme und Anwendungen von Drittanbietern angewendet werden können – unabhängig davon, wie groß oder geografisch verteilt ein Unternehmen ist. Damit können Anwender mit TeamViewer nicht nur veraltete Softwareversionen erkennen, sondern auch eingreifen und einen notwendigen Patch ausspielen.

Die Patch-Management-Funktion erkennt dabei Schwachstellen, indem es automatisch nach veralteten Versionen von Software und Betriebssystem sucht und den Benutzern einen tieferen Einblick in ihre IT-Infrastruktur gewährt, wodurch proaktives Eingreifen erleichtert wird, lange bevor Vorfälle auftreten können. Nutzer haben zudem die Möglichkeit, diesen Prozess über ihre Patch-Management-Richtlinien zu automatisieren. Da das Patch-Management vollständig in TeamViewer integriert ist, können Anwender ihre Patch-Management-Lösung mühelos mit wenigen Klicks über die "TeamViewer Management Console" auf ihr gesamtes Netzwerk ausrollen.
5.12.2019/dr

Tipps & Tools

Sicherheitslücke in GRUB2 entdeckt [4.08.2020]

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Privacy Shield nicht zulässig [21.07.2020]

Der Europäische Gerichtshof hat die "Privacy Shield"-Vereinbarung zwischen der EU und USA für ungültig erklärt. Damit ist für Unternehmen die Datenübertragung persönlicher Daten ihrer Kunden über den Atlantik in vielen Fällen nicht erlaubt. Dennoch genehmigt das Gericht die Übertragung von Daten auf Grundlage sogenannter Standardvertragsklauseln. [mehr]

Fachartikel

Führungskräfte für IT-Sicherheit sensibilisieren (2) [10.08.2020]

Zuletzt gaben 29 Prozent der Unternehmen an, in den letzten zwei Jahren Opfer von Angriffen auf ihre IT gewesen zu sein. Zwar reagieren Unternehmen zunehmend mit Firewalls und Co. auf die Bedrohungslage, insgesamt steht es mit der Abwehrbereitschaft aber noch immer nicht zum Besten. Einer der Gründe dafür ist die mangelnde Sensibilität auf C-Level-Ebene. Schließlich nützt es nur wenig, wenn die IT-Abteilung zwar eine realistische Einschätzung der tatsächlichen Bedrohungslage hat, die Führungsebene aber nicht die erforderlichen Ressourcen bereitstellt, um diesen Problemen zu begegnen. Die Artikelserie beschreibt daher Methoden zur Sensibilisierung von Führungskräften. In der zweiten Folge geht es darum, wie Sie WLAN-Schwachstellen aufspüren und demonstrieren. [mehr]

Buchbesprechung

Microsoft Office 365

von Markus Widl

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