Meldung

Sicherheit am Remote-Arbeitsplatz

OneLogin hat eine neue globale Studie veröffentlicht, die die sicherheitstechnischen Auswirkungen von Remote-Arbeit untersucht. Die Studie mit 5000 Home-Office-Tätigen aus Deutschland, Frankreich, England, Irland und Amerika zeigt, dass gängige Sicherheitsmaßnahmen und bewährte Passwortverfahren in vielen Regionen oft zu wenig beachtet werden.
Laut der OneLogin-Studie geben viele Arbeitnehmer das Passwort für ihr Arbeitsgerät an Familienmitglieder weiter.
Laut der Studie [1] hat fast jeder fünfte der weltweit befragten Personen das Passwort für sein Arbeitsgerät entweder seinem Ehepartner oder seinem Kind mitgeteilt und damit möglicherweise Unternehmensdaten preisgegeben. Externe Bedrohungen seien ebenfalls ein Faktor: 36 Prozent der weltweit befragten Personen gaben an, ihr WiFi-Passwort zu Hause seit mehr als einem Jahr nicht mehr geändert zu haben. So können Geräte des Unternehmens einer potenziellen Sicherheitslücke ausgesetzt sein.

Die Schnelligkeit, mit der ab März 2020 auf das Arbeiten vom Home Office aus umgestellt werden musste, hat viele Unternehmen verwundbar gemacht, insbesondere was die Nutzung von Arbeitsgeräten für persönliche Zwecke betrifft. Die Mehrheit der weltweit im Home Office tätigen Angestellten erwartet laut der Studie, dass die Unternehmen auch nach der Pandemie verstärkt auf Fernarbeit setzen werden.

Ein genauerer Blick auf die Sicherheitspraxis in den einzelnen Ländern zeigt Unterschiede bei der gemeinsamen Nutzung von Passwörtern, der Bereitschaft auf risikoreiche Websites zuzugreifen und vieles mehr. Die Studie kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Riskante Websites: US-Angestellte greifen dreimal mehr auf riskante Websites von Geräten des Arbeitgebers aus zu als Franzosen.
  • Heimnetzwerke: US-Arbeitnehmer haben ihr WiFi-Passwort mit größerer Wahrscheinlichkeit als jedes andere Land innerhalb des letzten Monats geändert.
  • Gerätesicherheit: 14 Prozent der US-Fernarbeiter haben ihre Passwörter auf dem Firmengerät nie geändert.
  • Schatten-IT: Ein Drittel der US-Befragten hat eine App ohne Genehmigung auf ihr Arbeitsgerät heruntergeladen.
  • Gemeinsame Nutzung von Passwörtern: Einer von fünf US-Arbeitnehmern hat ein arbeitsbezogenes Passwort elektronisch weitergegeben – mehr als doppelt so viele wie in Großbritannien.
12.05.2020/jm

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