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Cloud-Schaltzentrale für ESET-Produkte

ESET bietet mit dem Security Management Center für Microsoft Azure eine weitere Variante seiner Verwaltungskonsole an. Damit erhalten Unternehmen eine Netzwerktransparenz über eingesetzte Sicherheitsprodukte auf Servern, Endpoints und mobilen Geräten. Neben Windows, Linux und virtuellen Appliances ist Azure die vierte Umgebung für das Kontrollzentrum.
Beim Security Management Center für Microsoft Azure (ESMC) von ESET [1] handelt es sich um eine Cloud-basierte Managementumgebung, über die Administratoren alle Sicherheitsprodukte des Anbieters von einer Konsole aus implementieren, überwachen, aktualisieren und verwalten können. Das Kontrollzentrum eigne sich für Unternehmen jeder Größe, die bereits Azure einsetzen oder auf eine umfangreiche Einrichtung eines eigenen Servers im lokalen Netzwerk verzichten möchten. Es erfordert keine zusätzliche Hardware oder Lizenzgebühren.

Das ESMC für Azure ist auch in einer Version für Managed Service Provider verfügbar. Diese sei speziell auf die Bedürfnisse von MSP zugeschnitten: mandantenfähig, skalierbar und flexibel in der Provisionierung. Das ESET MSP Automation Framework sorgt dafür, dass die gebuchten Lizenzinformationen automatisch mit dem ESET Security Management Center synchronisiert werden. Somit hätten Serviceprovider keinen zusätzlichen Aufwand für die Bereitstellung der Lizenzen.

Umfassendes Sicherheitskonzept

Das ESET Security Management Center vereint die Funktionen verschiedener Dienste zu einem Sicherheitskonzept. Zum einen ermöglicht es die Verwaltung aller physischen und virtuellen Desktops und Server, die unter Windows, macOS und Linux laufen. ESMC unterstützt das vollständige Mobile Device Management (MDM) von Android- und iOS-Geräten.

Zum anderen ist auch die Administration von Endpoint Detection and Response Tools möglich, wie beispielsweise ESET Enterprise Inspector und ESET Dynamic Threat Defense. Unternehmen erhielten so von einen mehrschichtigen Schutz, der die wichtigsten Grundsätze einer starken Cybersicherheitsstrategie berücksichtige: Prävention, Erkennung, Bewertung und Reaktion auf Bedrohungen.

Darüber hinaus bietet das ESET Security Management Center verschiedene Features, die Netzwerkverantwortlichen die Arbeit erleichtern sollen. So lassen sich Endpoints je nach definierten Kriterien oder aktuellem Gerätestatus dynamischen Gruppen zuordnen. Bei Änderungen der Gruppenzugehörigkeit können automatische Tasks ausgeführt werden, beispielsweise Prüfungen, Richtlinienänderungen oder Installation beziehungsweise Deinstallation von Software.

Automatisierung und Überblick

Hinzu kommt ein anpassbares Benachrichtigungssystem, das den Anwender mit zuvor konfigurierten Informationen automatisch versorgt. Das ESET Security Management Center verschafft der IT-Administration eine detaillierte Übersicht über alle installierten Anwendungen und die eingesetzte Hardware im unternehmensweiten Netzwerk. Das gilt auch für Niederlassungen und Mobilgeräte, sodass an einem zentralen Punkt alles einsehbar ist.

Zudem lassen sich verschiedene Computer anhand von Kriterien wie Marke, Modell sowie Betriebssystem, Prozessor, RAM oder Festplattenspeicher dynamischen Gruppen zuordnen und verwalten. Unternehmen können so für einen Rechner oder auch für eine ganze Computergruppe mehrere Richtlinien erstellen und punktgenaue Policies festlegen. Nicht zuletzt lassen sich die Policy-Einstellungen so konfigurieren, dass Benutzer sie eigenständig anpassen können.
10.06.2020/dr

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