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Privatsphäre selbst in die Hand nehmen

Es ist allgemein bekannt, dass Windows 10 Informationen über den Computer und dessen Nutzung an Microsoft übermittelt. Das Sammeln von Nutzerdaten lässt sich in den Einstellungen teilweise unterbinden, allerdings haben Sie dadurch nicht alle Dienste unter Kontrolle. Mit dem kostenfreien Tool "SharpApp" können Sie Ihre Daten noch gezielter schützen.
Das Tool "SharpApp" bietet viele Möglichkeiten, um die Privatsphäre unter Windows 10 zu verbessern.
Die Software "SharpApp" [1] lässt sich sowohl über eine GUI als auch die Eingabeaufforderung steuern und ist in fünf verschiedene Bereiche unterteilt. Mithilfe sogenannter "templates" können Sie die gewünschten Datenschutzeinstellungen einfach konfigurieren. Unter dem Menüpunkt "apps" lassen sich vorinstallierte Anwendungen bequem entfernen und unter "telemetry" IP-Adressen der Telemtrie blockieren. Im Bereich "packages" haben Sie zudem die Möglichkeit, verschiedene Software herunterzuladen und zu installieren.
11.07.2020/jm

Tipps & Tools

Sicherheitslücke in GRUB2 entdeckt [4.08.2020]

Eclypsium-Forscher haben eine Schwachstelle namens "BootHole" im GRUB2-Bootloader entdeckt. Durch die Sicherheitslücke könne ein Angreifer den UEFI Secure Boot umgehen und eigenen Code ausführen, um Kontrolle über ein Gerät zu erhalten. Fast alle signierten Versionen von GRUB2 seien anfällig, was bedeutet, dass praktisch jede Linux-Distribution betroffen ist. [mehr]

Privacy Shield nicht zulässig [21.07.2020]

Der Europäische Gerichtshof hat die "Privacy Shield"-Vereinbarung zwischen der EU und USA für ungültig erklärt. Damit ist für Unternehmen die Datenübertragung persönlicher Daten ihrer Kunden über den Atlantik in vielen Fällen nicht erlaubt. Dennoch genehmigt das Gericht die Übertragung von Daten auf Grundlage sogenannter Standardvertragsklauseln. [mehr]

Fachartikel

Unvorhergesehenen Ereignissen besser begegnen [5.08.2020]

Was haben ein kleines Familienunternehmen, ein mittelständischer Betrieb und ein großer Konzern gemeinsam? Sie alle müssen mit unvorhersehbaren Ereignissen rechnen, die in Betriebsunterbrechungen, -ausfällen und Produktivitätsstopps ihrer Mitarbeiter resultieren können – sei es durch Naturkatastrophen oder eine Downtime bei modernen Telekommunikationstechnologien. Für Unternehmen heißt das: Vorsicht vor Nachsicht walten lassen. Doch wie bereiten sie sich am besten auf das Unvorhersehbare vor? Der Fachartikel gibt darauf eine Antwort. [mehr]

Buchbesprechung

Microsoft Office 365

von Markus Widl

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