Meldung

Mobile Geräte unter Beschuss

Check Point hat den Mobile Security Report 2021 veröffentlicht, der die aktuellen Bedrohungen gegen mobile Geräte von Unternehmen untersucht. Fast jede Organisation soll im Jahr 2020 mindestens einen Mobile-Malware-Angriff erlebt haben. 93 Prozent dieser Angriffe hatten dem Report zufolge ihren Ursprung in einem Gerätenetzwerk, das mithilfe infizierter Websites oder URLs versuchte bösartige Nutzlast auszuführen oder Anmeldedaten von Benutzern zu stehlen.
Nahezu die Hälfte aller Organisationen sind laut dem Mobile Security Report 2021 [1] von schadhaften Smartphone-Anwendungen betroffen. 46 Prozent der Unternehmen sollen im Jahr 2020 mindestens einen Mitarbeiter beschäftigt haben, der eine schädliche Mobile-App heruntergeladen hatte, die die Netzwerke und Daten des Unternehmens bedrohte.

Die gesammelten Daten weisen außerdem darauf hin, dass weltweit vier von zehn mobilen Geräten anfällig sind. Die Achilles-Studie [2] von Check Point zu Schwachstellen in den Qualcomm-Prozessor-Chips vieler Smartphones habe gezeigt, dass mindestens 40 Prozent aller mobilen Geräte aufgrund von Fehlern in ihren Chip-Sätzen ab Werk anfällig für IT-Angriffe sind und dringend aktualisiert werden müssen.

Darüber hinaus ist laut dem Bericht Mobile-Malware auf dem Vormarsch. Im Jahr 2020 habe Check Point einen Anstieg um 15 Prozent von Banking-Trojaner-Aktivitäten festgestellt, bei denen die Zugangsdaten von Nutzern gestohlen werden konnten. Hacker sollen verschiedene Handy-Malware, darunter Mobile Remote Access Trojaner (MRATs), Banking-Trojaner und Premium-Dialer verbreitet haben. Dem Report zufolge fanden sich Schadprogramme oft in Apps, die vorgaben, COVID-19-bezogene Informationen anzubieten.
12.04.2021/jm

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