Meldung

PC-Sicherheit im Rudel

HP stellt "HP Wolf Security" vor. Das neue Portfolio vereint Secure-by-Design-PCs und Drucker mit Hardware-gestützter Endpoint-Security-Software und -Services. Damit möchte der Anbieter seine Kunden vor Cyberbedrohungen schützen.
Die neue "HP Wolf Security"-Plattform [1] basiere auf mehr als 20 Jahren Security-Forschung und -Innovation. HP möchte Kunden damit ein einheitliches Portfolio bieten, das auf umfassenden Endpoint-Schutz und Cyber-Resilienz ausgerichtet sei. HP Wolf Security basiert dabei auf den Zero-Trust-Prinzipien und nutze moderne Technologien, um den Druck auf die IT zu verringern.

Dazu gehören sich selbstreparierende Software, speicherinterne Identifizierung von Sicherheitsverletzungen und Eindämmung von Bedrohungen mithilfe von Virtualisierung sowie Cloud-basierte Intelligenz. Unternehmen könnten auf diese Weise ihre Angriffsfläche reduzieren, eine Remote-Recovery nach Firmware-Angriffen durchführen, Bedrohungsdaten erfassen und Warnmeldungen bereitstellen. Das neue "HP Wolf Security"-Portfolio ist in den folgenden Ausführungen erhältlich:

  • HP Wolf Security for Home umfasst zahlreiche integrierte Security-Funktionen für Consumer-Geräte sowie die separat erhältliche HP Wolf Essential Security Software und Services. HP Wolf Essential Security ist bereits in ausgewählten Consumer-Druckern integriert.
  • HP Wolf Security for Business enthält Hardware-gestützte Sicherheitsfunktionen, die speziell für Unternehmen jeder Größe konzipiert wurden.
  • HP Wolf Pro Security, Geräte, Software und Services für kleine und mittelständische Unternehmen.
  • HP Wolf Enterprise Security, Geräte, Software und Services für Organisationen und Behörden.
Schutz für kritische Anwendungen
Neu bei HP Wolf Enterprise Security ist Sure Access Enterprise: Das Feature setzt auf die erfolgreiche Isolationstechnologie von HP und stellt sicher, dass kritische Anwendungen vollständig vor jeglicher Malware geschützt sind. HP Sure Access stellt Hardware-verstärkte sogenannte Micro-Virtual Machines (VM) bereit, die wichtige Anwendungen schützen – diese bilden eine Art virtuellen Raum zwischen der Anwendung und dem Host-PC. Die Applikation und die zugehörigen Daten sind auf diese Weise sicher vom Host-Betriebssystem und böswilligen Akteuren isoliert. Dieser Hardware-gestützte Ansatz wird unterstützt durch:

  • Absicherung wichtiger Aufgaben wie etwa Remote-Systemadministrator-Aktivitäten von unternehmenskritischen Systemen.
  • Sicheres Arbeiten auf mehreren virtuellen Privileged Access Workstations (PAWs) über ein einziges Endgerät.
  • Absicherung des browserbasierten Zugriffs auf kritische Anwendungen.
Unkomplizierte Gefahrenabwehr
HP möchte mit "HP Wolf Pro Security" kleine und mittelständische Kunden in Sachen PC-Sicherheit ansprechen. Dies umfasse die Eindämmung von Bedrohungen (Threat Containment) auf Basis von Mikro-Virtualisierung sowie den Schutz vor Malware (Malware Prevention) auf Basis von Antivirus- und Identitätsschutz der nächsten Generation. Die neuen Features sind in die Hardware-Security-Funktionen von HP integriert. IT Teams könnten diese unkompliziert betreiben und bereitstellen:

  • Threat Containment schaffe neue Maßstäbe bei der Endpoint-Security und bietee Schutz, der sich nicht ausschließlich auf die Identifizierung von Bedrohungen verlasse. Die Hardware-gestützte Mikrovirtualisierung soll Bedrohungen vollständig isolieren, die über die gängigsten Bedrohungsvektoren übertragen würden – und dies, ohne die Anwenderfreundlichkeit zu beeinträchtigen.
  • Malware Prevention sei eine vollständige Antivirus-Lösung der nächsten Generation und basiert auf verschiedenen KI-basierten Techniken, darunter Deep Learning und Verhaltensanalyse. Durch die vorausschauende Identifizierung würde so ein erweiterter Malware-Schutz geboten.
  • Identity Protection biete Schutz vor Credential-Phishing-Angriffen für alle gängigen Browser.
  • Integriert mit HPs integrierten Hardware-Security-Features wie Application Persistence, OS Resiliency und Physical Tamper Protection.
Bessere Produktivität
HP stellt zudem ein neues Flexworker-Angebot mit HP Wolf Security vor, mit dem IT-Abteilungen die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern und gleichzeitig die Unternehmensnetzwerke und -daten schützen könnten. Der neue erweiterte Managed Print Service (MPS) ermögliche es IT-Abteilungen, hybride Mitarbeiter mit sicheren, vom Unternehmen zugelassenen Druckern auszustatten. Diese könnten kontrolliert und automatisch repariert werden, sobald ein Endgerät gegen die Unternehmensrichtlinien verstoße.

Nicht zuletzt wird HP Wolf Essential Security in die smarten HP+-Drucksysteme integriert, mit 24/7 verfügbarer integrierter Security. HP+-Drucker mit Smart Security sollen Verbraucher sowie kleine und mittelständische Unternehmen im Kampf gegen Hacker unterstützen. Sie helfen demnach, potenzielle Malware-Angriffe zu stoppen und verhindern, dass Informationen in die falschen Hände geraten.
12.05.2021/dr

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