Meldung

Malware: Anteil kontaminierter Office-Dateien 2020 drastisch gestiegen

Laut Cyber Threat Report 2021 von SonicWall hat sich im Laufe des Jahres 2020 der Anteil neuer bösartiger Office-Dateien am Malware-Aufkommen um insgesamt 67 Prozent erhöht. Als Hauptgrund hierfür sieht der Cybersecurity-Anbieter die wachsende Bedeutung von Home Office während der Pandemie.
Im Vergleich zu Office-Dateien (24,87 Prozent) werden Exe-Anwendungen (15,50 Prozent) deutlich weniger von Schadsoftware befallen.

Wie die Macher des aktuellen Cyber Threat Report von SonicWall betonen, war zum Jahresende 2020 fast jede vierte von Malware befallene Datei eine MS-Office-Datei. Im Laufe des letzten Jahres habe sich damit der Anteil neuer bösartiger Office-Dateien innerhalb der gesamten Malware um 67 Prozent erhöht – was laut SonicWall vor allem auch mit dem pandemiebedingten Home-Office-Trend zu begründen ist.


So hat auch Microsoft bereits im Frühjahr 2020 bekanntgegeben, dass die Gesamtzahl der aktiven kommerziellen Office-365-Nutzer erstmals die Zahl von 258 Millionen überschritten hat. Wie SonicWall folgert, könnten Menschen, die sich zum einen weniger im realen Leben austauschen und zum anderen mehr Office-Dateien zugeschickt bekommen, tendenziell diejenigen Dateien schlechter erkennen, die nur scheinbar von ihrem Chef oder Kollegen stammen – und stattdessen Schadprogramme enthalten.


Der bei SonicWall direkt anforderbare Cyber Threat Report 2021 [1] liefert weitere umfassende Bedrohungsinformationen. Mit ihm will der Security-Spezialist globale wie regionale Einblicke in die Entwicklung der Bedrohungen und das Verhalten von Cyberkriminellen bieten. Dazu habe das SonicWall Capture Threat Network relevante Daten aus einer Vielzahl realer Geräte rund um den Globus auf sichere Weise erfasst und dabei  insgesamt 204,6 Millionen Ransomware-, 81,9 Millionen Cryptojacking- und 56,9Millionen IoT-Malware-Angriffe identifiziert.


18.05.2021/mh

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