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Studie: IT-Teams gehen gestärkt aus dem Pandemiejahr hervor

Sophos hat in einer Studie die Auswirkungen des vom Pandemiegeschehen dominierten Jahrs 2020 auf IT-Teams beleuchtet: Als Ergebnis haben deutlich gestiegene Anforderungen auch positive Konsequenzen. So hat eine Mehrheit der Befragten eine gestiegene Security-Kompetenz ihrer IT-Abteilung beobachtet und viele Entscheider berichten von einer höheren Team-Moral.
Im Rahmen seiner Studie "The IT Security Team: 2021 and Beyond" ließ Sophos 5 400 IT-Entscheidungsträger in mittelständischen Unternehmen in 30 Ländern auf der ganzen Welt zu den Auswirkungen befragen, die das Corona-Jahr 2020 auf ihr IT-Team hatte. Dabei schilderten 64 Prozent der deutschen IT-Teams (61 Prozent weltweit) eine Zunahme der Cyberattacken auf ihre Organisation. Weiter berichteten die Befragten über überwiegend positive Konsequenzen dieser Mehrbelastung: Demnach finden 82 Prozent aller Befragten, Sicherheitsfähigkeiten und -kenntnisse im Team ausgebaut zu haben, und berichten 42 Prozent (In Deutschland) beziehungsweise 52 Prozent (weltweit) von einer gesteigerten Team-Moral und einem besseren Teamplay.

Zu den weiteren Ergebnissen der Studie zählen gesteigerte Arbeitsanforderungen an die IT-Teams. So stieg die gesamte IT-Arbeitslast ohne Sicherheitsthemen für 62 Prozent der deutschen IT-Teams (weltweit 63 Prozent), während 74 Prozent (weltweit 69 Prozent) einen Anstieg der Arbeitslast im Bereich Cybersecurity verzeichneten. Zudem habe die höhere Zahl von Cyberangriffen IT-Teams die Möglichkeit geboten, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in der Cybersecurity auszubauen. Dabei soll vieles in dieser Entwicklung auf "Learning by doing" anhand neuer Technologien und Sicherheitsanforderungen basieren, oft auch unter großem Druck und fernab vom normalen Arbeitsplatz.

Die Auswertungen der Studie "IT Security Team: 2021 and Beyond" stehen zum Download [1] zur Verfügung.
15.06.2021/mh

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