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Deutsche Startups befürchten verstärkte Angriffe im Cyberraum

Deutsche Tech-Startups sorgen sich, dass der russische Angriff gegen die Ukraine auch verstärkt im Cyberraum geführt wird. Während rund drei Viertel von einer verschärften Bedrohungslage für die eigene Firma ausgehen, hat jedoch nur jedes vierte Startup aufgrund des Kriegs Maßnahmen ergriffen, um die eigene IT-Sicherheit zu verbessern.
Deutsche Startups befürchten durch den russischen Krieg Auswirkungen auf den Cyberraum.
Laut den Ergebnissen einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom [1], an der sich 128 deutsche Tech-Startups beteiligt haben, nehmen 73 Prozent durch den russischen Krieg eine verschärfte Cyberbedrohungslage für das eigene Unternehmen wahr. Davon gaben wiederum 14 Prozent an, bereits konkrete Anzeichen registriert zu haben. Während weitere 59 Prozent damit rechnen, dass dies bald passieren wird, erwartet knapp ein Viertel (23 Prozent) keine Auswirkungen des Kriegs auf die eigene Cybersicherheit.

Als Reaktion auf diese schwerwiegenden Bedenken hat seit Kriegsbeginn fast jedes vierte Startup Maßnahmen ergriffen, um die eigene IT-Sicherheit zu verbessern. Weitere 16 Prozent haben diesen Schritt bereits fest eingeplant, während 30 Prozent darüber noch diskutieren. Analog zum Anteil jener Startups, der sich nicht bedrohter fühlt, sehen 27 Prozent der befragten Firmen keine Notwendigkeit für verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.

Die Bitkom selbst betont, dass Startups, deren Geschäftserfolg auf der Nutzung von digitalen Technologien und Daten basiere, sich besonders wirksam schützen müssen. Jedes Unternehmen sollte die eigenen Sicherheitsvorkehrungen überprüfen und wo nötig nachbessern, so der Bundesverband. Dafür hat er auf seiner Webpräsenz auch fünf Maßnahmen zusammengestellt, die jede Firma jetzt dringend angehen sollte [2].
24.05.2022/mh

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