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Passwortmanagement im Browser

Wenn Sie Ihre Zugangsdaten nicht mit sich herumtragen wollen, kann die Browser-Erweiterung 'Bitwarden' als Alternative dienen. Das Add-on zeigt sich in der Symbolleiste als neues Icon in Form eines Wappens und fungiert quasi als portabler Tresor für alle wichtigen Passwörter. Das mit allen gängigen Browsern kompatible Tool lässt sich auch mit verschiedenen Hotkeys bedienen, die in einer praktischen Übersicht erhältlich sind.
"Bitwarden" – hier die Standalone-Version – kümmert sich um das Verwalten Ihrer Passwörter.
Neben dem Speichern von bereits existierenden Zugangsdaten lassen sich mit Hilfe von "Bitwarden" [1] auch neue erstellen. Deren Länge können Sie je nach Belieben festlegen, um den gewünschten Grad an Sicherheit zu erzielen. Sämtliche Zugangsdaten werden im Tresor von Bitwarden gespeichert. Mit Hilfe einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in der Ausprägung AES-256-Bit, einem so genannten "Salted hashing" sowie PBKDF2-SHA-256 bleiben alle Ihre Daten vor den Augen von Dritten geschützt. Eine native Bitwarden-App ist ebenfalls erhältlich und auf Linux, macOS sowie Windows lauffähig.
5.04.2019/ln

Nachrichten

BSI untersucht Blockchain-Technologie [23.05.2019]

Spätestens der finanzielle Höhenflug der Kryptowährung Bitcoin im Jahr 2017 hat dazu geführt, dass auch außerhalb der Fachwelt über die Blockchain diskutiert wurde. Nachdem das BSI bereits im Februar 2018 in einem Eckpunktepapier grundsätzliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Blockchain untersucht hat, legt die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde nun eine umfassende und tiefgehende Analyse der Blockchain-Technologie vor. [mehr]

Warteschleifen für verdächtige E-Mails [23.05.2019]

Die Dunkel GmbH ergänzt ihr Sicherheitsprogramm "Safe Cascade by Dunkel" um eine 12-Stunden-Sperrfrist für E-Mails, die laut Scanner virenfrei sind, aber verdächtige Anhänge enthalten. Durchläuft eine Mail erfolgreich den bisherigen Prüfparcours, lässt wegen ihrer Anlage aber dennoch auf Risiko schließen, greift das neue Feature: Sie verharrt in einer Zwangspause. Stuft der Algorithmus sie nach Ablauf der Frist tatsächlich als bösartig ein, wird sie vernichtet und nicht in das Postfach des Empfängers geleitet. [mehr]

Fachartikel

Netzwerksicherheit und der Faktor Mensch [22.05.2019]

Im stressigen Arbeitsalltag haben Mitarbeiter oft nur wenig Zeit, sich um Sicherheitsfragen zu kümmern. Gleichzeitig finden Cyberkriminelle immer neue Methoden, um an ihre Zugangsdaten zu gelangen. Der Artikel erklärt, warum IT-Administratoren deswegen gut daran tun, das Nutzerverhalten in ihre Überlegungen einzubeziehen. Zum Glück gibt es einige Maßnahmen, mit denen Admins den Nutzer schützen können, ohne dabei den Aufwand merklich zu erhöhen. [mehr]

Buchbesprechung

IT-Sicherheit

von Prof. Dr. Claudia Eckert

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