Meldung

BKA warnt vor Cybercrime-Herbst

Der aktuelle Lagebericht des Bundeskriminalamts zeigt, dass Hacker weiterhin die Situation rund um Home Office und Remote-Arbeit ausnutzen. Die Zahl der Cybercrime-Fälle sei gestiegen und die Aufklärungsquote gesunken. Nur knapp ein Drittel der Täter konnte im Jahr 2019 ermittelt werden. Das IT-Sicherheitsunternehmen Telonic empfiehlt daher einen neuen Security-Ansatz.
Cyberkriminelle nutzen laut dem Bundeskriminalamt die Situation rund um Home Office und Remote-Arbeit aus.
Die Bedrohungen würden angesichts weiterer technischer Entwicklungen und einer fortschreitenden Digitalisierung zunehmen, heißt es in dem Lagebericht des BKA [1]. Nach Einschätzungen von Telonic sollten Unternehmen daher einen Security-Schutzschirm aufbauen, der neben dem eigenen Rechenzentrum auch die Kanäle nach außen absichert.

Eine moderne Next-Generation-Firewall könne den gesamten Datenverkehr schützen, ohne Probleme skalieren und von Technologien wie Künstlicher Intelligenz zum Aufspüren neuer Methoden der Hacker profitieren.

Aus der aktuellen IDG-Studie "Cyber Security 2020" [2] geht hervor, dass sich Unternehmen jedoch noch immer nahezu ausschließlich um die Endpoints, Bedrohungen von außen und fehlende IT-Budgets sorgen. "Es müssen alle Schritte – von der Vorsorge über die Threat Detection bis hin zur Simulation, mit der man regelmäßig die eigene Infrastruktur testet – dabei eingebunden werden", meint Telonic-Chef Andreas Schlechter.
20.10.2020/jm

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