Meldung

Gateway in die Cloud

Amazon Web Services kündigt den 'Storage Gateway' [1] an, über den Unternehmen Daten in die Amazon-Cloud hochladen können. Um Nutzern Umstellungen in ihrer Storage-Landschaft zu ersparen, basiert das Angebot auf branchenüblichen Standardspeicherprotokollen.
Amazon bietet mit dem "AWS Storage Gateway" eine Möglichkeit an, Applikationsdaten in die Cloud zu sichern
"AWS Storage Gateway" [1] verbindet eine lokale Softwareanwendung mit cloudgestützter Datensicherung. Der Dienst bietet laut Amazon Leistung mit niedriger Latenz, indem die Daten lokal auf Speichermedien bleiben, während asynchron zu AWS (Amazon Web Services) hochgeladen wird. Dort werden sie verschlüsselt und im Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) gespeichert. Dazu bedarf es laut Anbieter lediglich einer Software-Appliance, die der Nutzer auf einem Host im Rechenzentrum installiert. Nach dieser Integration lassen sich dem Gateway sowohl DAS- als auch SAN-Festplatten zuordnen.

Der Dienst erlaubt auch den Einsatz der On-Demand Rechnerkapazität von Amazon EC2. Um lokale Daten auf E2-Instanzen zu spiegeln, kann der Nutzer mittels AWS Storage Gateway Daten in Form von EBS-Snapshots auf Amazon S3 hochladen. Aus diesen Snapshots lassen sich dann entweder mittels der AWS Management Console oder mit Amazon EC2’s APIs Amazon EBS-Volumes erstellen und an EC2-Rechnerinstanzen anfügen. Die Kosten für das Angebot setzen sich aus einem Basispreis von 175 US-Dollar pro Gateway pro Monat und Gebühren für die Datenspeicherung (14 US-Cent/GByte) und -übertragung (ab 0,05 US-Cent/GByte) zusammen.
25.01.2012/ln

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