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Veeam-Backup mit PRTG monitoren

Zahlreiche Unternehmen setzen Veeam für ihre VMware-Backups ein. Dabei nutzen sie nicht selten das E-Mail-Reporting von Veeam. Allerdings sind die Daten, die Veeam liefert, nicht für alle detailliert genug und auch das Alerting entspricht nicht jedermanns Anforderungen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, mit Hilfe von PRTG NetworkMonitor das Veeam-Reporting anzupassen und damit mehrere Veeam-Server und ihre Backups im Blick zu behalten.
Wie es um das Veeam-Backup steht, lässt sich über die passenden Skripte in PRTG Network Monitor abbilden.
Der VMware vExpert Markus Kraus hat auf seinem Blog "My Cloud-(R)Evolution" zwei Skripte veröffentlicht und beschrieben, die sich als Sensoren in PRTG Network Monitor einbinden lassen. Damit verknüpfen Sie die umfassenden Alarmierungsmöglichkeiten von PRTG mit einem sehr detaillierten Monitoring der Veeam-Backups und -Replikationen. Markus Kraus bietet seinen Sensor kostenlos in zwei Versionen an, einmal für den Einsatz mit dem Veeam Enterprise Server [1] und dann noch als alternative Version, die ohne den Veeam Enterprise Server auskommt [2]. Auf der jeweiligen Seite finden Sie eine ausführliche Anleitung in deutscher Sprache für den Einsatz der Sensoren.

Beide Versionen funktionieren natürlich auch mit der kostenlosen Version von PRTG Network Monitor für 100 Sensoren, die Sie ohne Einschränkungen nutzen können. Bei der zweiten Version (ohne Veeam Enterprise Server) gilt es allerdings noch, eine kleine Hürde zu nehmen: Das Veeam-PowerShell-Plug-In erfordert eine 64-Bit-Umgebung, während die PRTG-Probe Skripte nur in 32 Bit ausführt. Hier hilft ein kleines Tool namens PSx64, das sich ebenfalls kostenlos bei der PRTG Tools Family herunterladen
lässt [3].
15.01.2017/ln

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