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Neue Storage-Herausforderungen

Mit dem Internet der Dinge, Virtual Reality und Machine Learning kommen auf Unternehmen viele neue Workloads zu, mit denen Standard-Speicherarchitekturen zunehmend überfordert sind. Es gilt daher, neue Storage-Strategien für Rechenzentren zu entwickeln. Wie diese aussehen könnten und welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind, zeigt eine Studie, die Fujitsu in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Crisp Research in zehn unterschiedlichen Branchen durchgeführt hat.
Im Rahmen der Studie [1] werden unter anderem die Storage- und Datenstrategien führender Unternehmen und internationaler Konzerne erörtert, Möglichkeiten der Overhead-Kostensenkungen dargestellt, weitere Herausforderungen im Zuge eines noch stärkeren Datenwachstums identifiziert sowie neue Wege für die Geschäftskontinuität und Desaster Recovery untersucht – nach den Erkenntnissen der Erhebung eine der Top-Prioritäten der Anwender.

Laut der Studie befinden sich knapp zwei Drittel der Unternehmen inmitten des Transformationsprozesses. Immerhin jedes fünfte steht aktuell in einer Wachstums- und Skalierungsphase seiner digitalen Geschäftsmodelle. Jedoch sehen 40 Prozent noch erheblichen Auf- und Nachholbedarf. Dabei bevorzugen 46 Prozent einen ganzheitlichen Ansatz beim Datenmanagement.

Die Liste der Aufgaben ist auch darüber hinaus sehr vielfältig. Sie reicht von der Prozessautomatisierung und die damit verbundene Reduktion der manuellen Administration bis hin zu einem intelligenten Einsatz von Flash-Systemen für High-Performance-Computing und Big Data – etwas, das laut der Untersuchung von der Mehrzahl der Unternehmen bereits in Angriff genommen und umgesetzt wird.

Bemerkenswert: Obwohl die Datenmenge zunimmt und sich die Cloud hier als Alternative bereits vielfach bewährt hat, verfolgt mit 44 Prozent knapp die Hälfte der Befragten eine In-House-Storagestrategie. Immerhin wollen viele von ihnen die Mittel für Innovationen speziell im Storage-Bereich deutlich erhöhen.
7.01.2019/dr

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