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RAID-Systeme mit üppiger Ausstattung

Starline bringt als Erweiterung seiner Storage-Produktlinie "TopRAID" die RAID-Systeme "M120" und "M320" auf den Markt. Punkten will der Anbieter unter anderem mit schnelleren Schnittstellen, größeren Maximalkapazitäten und einem Wegfall der Limitierung bezüglich der SSD-Bestückung.
Die Speichersysteme "M120" und "M320" sollen vor allem durch ihre inneren Werte überzeugen.
Die wichtigsten Neuerungen in der M120-Serie [1] gegenüber der vorhergehenden M110-Linie sind Host-Anschlüsse mit 24 mal 16/32-GBit/s-Fibre-Channel respektive 16 mal 10/25-GBit/s-iSCSI. Möglich sind nun auch All-Flash-Konfiguration. Insgesamt sind bis zu 240 Festplatten und/oder SSDs in maximal 19 Enclosures verwaltbar. Bis zu 128 GByte Cache (Dual Controller) und eine Zertifizierung für VMware sind weitere Merkmale der Geräte. Das besser ausgestatteten Modell M320 – ab Werk bereits mit Dual-Controller bestückt – verwaltet bis zu 672 Festplatten und/oder SSDs in maximal 39 JBODs und bietet bis zu 384 GByte Cache.

Beide Neuvorstellungen bieten laut Hersteller ein hohes Maß an Zuverlässigkeit: Administratoren könne können etwa im laufenden Betrieb ein Firmware Up- oder Downgrade durchführen. Zudem lässt sich jeder Controller im laufenden Betrieb neustarten. Zu den weiteren Funktionen gehören Super-Phoenix für Kaltstart und Diagnose einzelner HDDs, Cache Partitioning, I/O Load Manager (QoS) und MAID-Technologie. Letztere soll erheblich Strom sparen, da Spindelmotoren im Standby komplett ausgeschaltet werden. Je nach Modell und Ausstattung sind die Geräte ohne Laufwerke ab 4650 Euro erhältlich.
28.05.2019/ln

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Anwendertagung für Storage-Management-Profis [13.05.2019]

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Buchbesprechung

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